
Heraus aus dem Abstrakten, hinein ins Konkrete. So lässt sich die Klima-Challenge am besten beschreiben. Landrat Dr. Ralf Nolten, Anne Schüssler, Leiterin der Stabsstelle für Klimaschutz und Mobilität, und Klimaanpassungsmanager Valentin Pohlmann haben das neueste Projekt rund um den Klimaschutz vorgestellt. „Jeder einzelne muss aktiv werden. Das, was wir aus der Verwaltung heraus machen können, machen wir auch. Aber es reicht nicht. Dies ist ein Appell an das Bewusstsein der gesamten Gesellschaft“, so der Landrat. Denn das Thema Klimaschutz ist so akut wie nie. „Die aktuellen Temperaturen stellen uns vor massive Herausforderungen. Wenn wir jetzt alle gemeinsam etwas tun, dann haben wir die Chance, unsere Lebensqualität zu verbessern“, sagt Anne Schüssler.
Das Team der Stabsstelle Klimaschutz und Mobilität hat aus diesem Grund einen Maßnahmenkatalog erarbeitet. Darin enthalten sind Handlungsfelder zu Bereichen wie Begrünung, Entsiegelung, Regenwasser, Mobilität, Energie und Müll. Jeder Bereich ist wiederum unterteilt in Einzelmaßnahmen, und so sollte für jede Bürgerin und jeden Bürger, jeden Verein oder Institution etwas dabei sein. Zur Klima-Challenge gehören unter anderem die Begrünung von Fassaden, das Anlegen von Blühstreifen, das Fahren mit einem E-Auto oder Fahrrad sowie das Entsiegeln von Asphalt- oder Pflasterflächen. Viele Möglichkeiten, die schnell umgesetzt sind und einen großen Effekt haben. „Dies ist eine Challenge, bei der wir alle gewinnen. Ziel ist nicht der große Preis für einen Einzelnen, sondern ein angenehmes Klima für uns alle“, sagt Ralf Nolten.
Unterstützt wird das Projekt von der Sparkasse Düren. „Wir setzen uns für die Menschen im Kreis Düren auf vielen Ebenen ein. Dazu zählen auch Nachhaltigkeit und Klimaschutz. Die Themen sind uns wichtig, denn auch das liegt in unserer gesellschaftlichen Verantwortung“, sagt Dirk Hürtgen, Direktor Transformation und Kommunikation bei der Sparkasse Düren.
Ab jetzt sind alle Menschen im Kreisgebiet aufgerufen, sich daran zu beteiligen. Eine interaktive Karte dokumentiert den Fortschritt. Aktionen, Besuche in Schulen und Kindergärten und Info-Veranstaltungen runden das Paket ab. Wer also beispielsweise eine Schotterfläche entfernt, Bäume und Sträucher pflanzt, eine Blühwiese anlegt oder Bodenflächen entsiegelt, kann diese Klimaschutz-Maßnahme bequem online melden. Dazu einfach ein Formular ausfüllen, optional ein Bild hochladen, und schon taucht das entsprechende Symbol in der interaktiven Karte auf.
Alle weiteren Informationen gibt es auf der Seite des Kreises.


















