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Die Queen ist zurück

Die Queen of Pop feiert ihr Comeback: Über sieben Jahre nach ihrem letzten Studioalbum veröffentlicht Madonna ihr lang erwartetes 17. Studioalbum – wenn man die beiden Soundtrack-Alben I‘m Breathless und Who‘s That Girl mitzählt. Confessions II, wie sich das Album nennt, ist nicht nur das neueste Madonna-Album, sondern auch der zweite Teil ihres legendären Erfolgsalbums Confessions on a Dance Floor aus dem Jahr 2005. Es ist die LP des Monats.

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Foto: HZGM Montage
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Mit Confessions kehrt Madonna zurück zu dem, was ihr musikalisch am besten steht: Dancefloor-Musik. Auch Produzent Stuart Price, der bereits für einen Großteil der Produktion des ersten Teils verantwortlich war, ist wieder mit an Bord und übernimmt auch hier einen großen Teil der Produktion. Neben Stuart Price ist dieses Mal auch Starproduzent Martin Garrix auf einem Song vertreten. Mit Mirwais Ahmadzaï ist zudem ein weiterer Produzent aus dem Team des ersten Teils wieder dabei. Er übernimmt mit dem Song Betrayal erneut eine Produktionsrolle. Von der Struktur her ist das Album wie der erste Teil aufgebaut: wie eine Club-Playlist mit passenden Übergängen zwischen den einzelnen Songs. Obwohl beide Alben dem Genre Electronic Dance Music zuzuordnen sind, unterscheidet sich das neue Confessions sowohl inhaltlich als auch soundtechnisch vom ersten Teil aus dem Jahr 2005.

Das Album ist deutlich persönlicher und nachdenklicher als der erste Teil. Zu Beginn des Albums wird die Clubkultur gefeiert, doch je weiter man sich dem Ende nähert, desto emotionaler und verletzlicher wird es.

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Der größte Unterschied zum ersten Album ist die Gästeliste mit den Feature-Partnern. Während Confessions on a Dance Floor noch keinen einzigen Gastauftritt beinhaltete, sind auf Confessions II direkt mehrere Features vertreten. Auf dem Song Bring Our Love, der zugleich die Lead-Single des Albums ist, ist Sabrina Carpenter zu hören. Den beiden gelingt dabei ein echter Generationen-Moment, bei dem die junge und die ältere Generation gemeinsam zeigen, dass Dancefloor-Musik kein Alter kennt. Das Highlight unter den Features ist jedoch der Trip-Hop-Song My Sins Are My Savior mit dem französischen Sänger und Rapper Stromae. Stromae, der auf dem Downtempo-Track seinen Part fast flüsternd vorträgt, verleiht dem Song seinen ganz eigenen Vibe.

Fans des ersten Teils oder von Madonnas 1992 erschienenem Album Erotica dürften an Confessions II Gefallen finden. Alle anderen sollten dem Album eine Chance geben und es zwei- bis dreimal hören, bevor sie eine finale Wertung abgeben. Was man aber auf jeden Fall sagen kann: Es ist Madonnas stärkstes Album seit Confessions on a Dance Floor.


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