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Daniel Biskup. Russland – Perestroika bis Putin

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Zwei nachdenkliche junge Männer, aufgenommen 1992 in Moskau. Foto: Daniel Biskup

Eröffnung Sonderausstellung

Daniel Biskup. Russland – Perestroika bis Putin

  1. September bis 25. November 2018

Der renommierte Fotograf Daniel Biskup gilt als das „Auge der Revolution in Ost-Europa“. 1988 reist er in die Sowjetunion und wird Zeuge einer politisch energetischen Stimmung, die letztendlich das kommunistische Regime ins Wanken bringen sollte. Fortan entstehen über die Jahre Momentaufnahmen, die den Weg vom Zerfall der Sowjetunion bis hin zur ersten Präsidentschaft Wladimir Putins nachzeichnen. Wie kein Zweiter hat Biskup die russische Gesellschaft in Zeiten des Wandels dokumentiert. Intime Aufnahmen, die den Alltag der Menschen von Minsk bis Kaliningrad, von St. Petersburg bis Moskau während des radikalen Umbruchs durch eine bestechende Authentizität wiedergeben.

Bereits 1988 reist der damalige 25-jährige Politik- und Geschichtsstudent in die Sowjetunion und wird Zeuge einer politisch-energetischen Stimmung, die letztendlich das kommunistische Regime ins Wanken bringen sollte. Über elf Jahre dokumentiert der Fotograf das Chaos nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion und erzählt durch seine Bilder die wahre Geschichte Russlands.

„Ich habe damals keine Sehenswürdigkeiten fotografiert, sondern nur Menschen. Wie sie stundenlang vor fast leeren Geschäften anstanden, wie sie auf den ersten freien Märkten ihre selbstgestrickten Pullover verkauften, sich vor den Wandzeitungen in der Arbatstraße drängten“, berichtet Biskup. Wie kein Zweiter hat er mit seinem „offenen Blick“ eine zerrissene Gesellschaft portraitiert. Intime Augenblicke, die den Alltag der Menschen von Minsk bis Kaliningrad, von St. Petersburg bis Moskau während des Umbruchs durch eine bestechende Authentizität wiedergeben. Die Bilder sind Zeugnisse der Zeitgeschichte und halten das Schöne, das Menschliche und die Realität auf einzigartige Weise fest und werden dadurch zu Kunstwerken der Dokumentarfotografie.

Während der Ausstellungseröffnung moderiert die Christiane Hoffmans, Kulturredakteurin der Welt am Sonntag, eine Podiumsdiskussion mit Daniel Biskup und dem ehemaligen Bild-Chefredakteur Kai Diekmann. Sie soll vertiefende Einblicke in die Fotokunst Biskups und in die Geschichte Russlands gewähren.

Unterstützt wird die Ausstellung vom Verein zur Förderung der Kreispartnerschaften des Kreises Düren e.V. und der Sparkasse Düren. Begleitend zur Ausstellung, die in Zusammenarbeit mit Daniel Biskup und der Galerie Till Breckner/Düsseldorf realisiert wurde, wurde 2016 der Katalog „Daniel Biskup. Russland – Perestroika bis Putin“ im Verlag Salz und Silber herausgegeben.

Biskups Bilder befinden sich in privaten und öffentlichen Sammlungen, etwa im Russischen Museum in St. Petersburg, im Deutschen Historischen Museum in Berlin oder im Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland in Bonn. In den letzten Jahren hat er weltweit Prominente aus Politik, Kultur und Wirtschaft portraitiert. Dazu gehören unter anderem Helmut Schmidt, Angela Merkel, Helmut Kohl, Gerhard Schröder, Michael Gorbatschow, Vladimir Putin oder Donald Trump.

Details

Datum:
13.9.2018
Zeit:
18:00
Kategorien:
,

Veranstalter

Deutsches Glasmalerei-Museum Linnich
Telefon:
02462 - 99 17 - 12
E-Mail:
info@glasmalerei-museum.de
Website:
http://www.glasmalerei-museum.de

Veranstaltungsort

Deutsches Glasmalerei-Museum Linnich
Rurstraße 9-11
Linnich, NRW 52441 Deutschland
+ Google Karte
Telefon:
02462-9917-0
Website:
http://www.glasmalerei-museum.de
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