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Welttag der (Lese-)Abenteurer

Circa eine Millionen Kinder in Deutschland freuen sich über das kostenlose Taschenbuch „Volle Fahrt ins Abenteuer“, welches anlässlich des Welttags des Buches am 23. April herausgegeben wird. Doch warum genau werden zu diesem Anlass Geschichten verschenkt und wieso ist die diesjährige Aktion so besonders?

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Welttag des Buches, Foto: Deutsche Post / Thomas Lammertz
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Rund um den Welttag des Buches am 23. April bereiten sich deutschlandweit Buchhandlungen, Verlage, Schulen und Lesebegeisterte auf ein großes Lesefest vor. Zu diesem Anlass erscheint jedes Jahr ein neues Buch aus der Reihe „Ich schenk dir eine Geschichte“.

Rund 2000 Kinder und Jugendliche freuen sich über den Comic-Roman „Volle Fahrt ins Abenteuer“ von Autorin Katharina Reschke und Illustrator Timo Grubing. Das Taschenbuch handelt von Elani und Flo, welche die Ferien bei ihrer Oma in Brandenburg verbringen. Doch eine Auszeit auf dem Bauernhof ist alles andere als langweilig, vor allem nicht, wenn die Oma einen Roadtrip nach Usedom plant – mit der Kutsche! Gemeinsam mit dem Nachbarsjungen Tan wollen die Abenteurer nach einem Schatz suchen. Ganz ohne technische Hilfsmittel, denn der Schutz der Umwelt liegt den Vieren sehr am Herzen. Wird es den Freunden gelingen, eine Reise ohne maschinelle Unterstützung anzutreten und auch den Familienschatz zu finden?

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Erstmalig wird das Welttagsbuch aus komplett recycelbaren und für den biologischen Kreislauf geeigneten Materialien produziert. Für das Cradle-to-Cradle-Prinzip werden ausschließlich Materialen eingesetzt, die sowohl für die Umwelt als auch für Menschen unbedenklich sind. Das Papier des Buches stammt aus nachhaltiger Forstwirtschaft. Die Druckfarben sind biologisch abbaubar und enthalten keinerlei Schadstoffe. So können aus den recycelten Papierfasern neue Produkte entstehen, bis alle Bestandteile am Ende in den biologischen Kreislauf zurückfließen.

Der altersgerechte Lesestoff wird mittels Buchgutscheinen an Viert- und Fünftklässler verteilt. Die übliche Abholung in den lokalen Buchhandlungen wird flexibel und individuell auf lokale Gegebenheiten angepasst. Auch die Thalia Buchhandlungen in Jülich und Düren sowie die Buchhandlung Zander & Decker in der Oberstraße 9 in Düren beteiligen sich an der Aktion. Bundesweit werden rund eine Million Kinder das Buch kostenlos erhalten.

Die Aktion „Ich schenk dir eine Geschichte“ steht unter der Schirmherrschaft der Kultusministerinnen und Kultusminister der Länder.
In Zusammenarbeit  mit cbj Verlag, der Deutschen Post und Partnern hat die Stiftung Lesen den diesjährigen Comic-Roman herausgegebenen. Ziel der Kooperation ist es, Kinder mit spannenden Geschichten für das Lesen zu begeistern und ihre Lesekompetenz zu stärken. Darüber hinaus soll Kindern, die noch nicht gut Deutsch sprechen oder nicht gerne lesen, Lesespaß vermittelt werden. Um auch einen Beitrag zur Inklusion zu leisten, wird der Romantext durch einen Comic ergänzt, der sich gut für den Einsatz in Förder-, Integrations- und Willkommensklassen eignet.

Allein in den Städten Düren und Jülich beteiligen sich insgesamt 25 Schulen an einer Aktion für Büchergutscheine anlässlich des Welttags des Buches. Die Förderung des Lesens wird auch durch sogenannte Sprach- und Lesepaten unterstützt, wovon allein vom Kollegium der Deutschen Post bundesweit 300 Mitglieder ehrenamtlich im Einsatz sind. „Lese- und Sprachkompetenz zu fördern ist essenziell, denn sie sind der Schlüssel zu Bildung, Integration und gesellschaftlicher Teilhabe. Soziale Verantwortung zu übernehmen, indem wir diese Kompetenzen vermitteln, ist Teil unserer Unternehmenskultur, denn auch dadurch wollen wir Menschen verbinden und Leben verbessern. Durch unser Lesepaten-Programm mit der Stiftung Lesen helfen Kolleginnen und Kollegen bereits seit 2007 ehrenamtlich vor allem beim Spracherwerb im Kinder- und Jugendbereich, aber auch gezielt in Flüchtlingseinrichtungen“, sagt Konzernpersonalvorstand Thomas Ogilvie, der zugleich auch Vorstandsmitglied der Stiftung Lesen ist.
 
Die UNESCO-Generalkonferenz hat 1995 den 23. April zum „Welttag des Buches und des Urheberrechts“ ausgerufen. Das Datum geht auf eine Tradition in Katalonien zurück: Zum Namenstag des Schutzheiligen St. Georg werden dort Rosen und Bücher verschenkt. Der 23. April ist zugleich der Todestag von William Shakespeare und Miguel de Cervantes. Heutzutage wird der Welttag des Buches in über 100 Ländern gefeiert, in Deutschland seit 1996. Von Anfang an haben die Stiftung Lesen und ihre Partner den Welttag des Buches maßgeblich mitgestaltet. So gibt es beispielsweise seit 1997 die Aktion „Ich schenk dir eine Geschichte“, welche sich an großer Beliebtheit erfreut.


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