
Ein kurzer Moment der Unachtsamkeit, ein falscher Schritt auf der Treppe – für ältere Menschen kann ein Sturz das Leben von einer Sekunde auf die andere grundlegend verändern. In solchen Momenten zählt nicht nur die chirurgische Präzision, sondern eine Versorgung, die den ganzen Menschen im Blick hat. Dass das Krankenhaus Jülich genau das auf höchstem Niveau leistet, wurde nun offiziell bestätigt: Das städtische Krankenhaus ist erneut als spezialisiertes Alterstraumazentrum der Deutschen Gesellschaft für Unfallchirurgie (DGU) zertifiziert worden.
Hinter dem Siegel der DGU steckt ein besonderes Konzept. Ein Alterstraumazentrum ist ein spezialisierter Zusammenschluss aus Unfallchirurgie und Geriatrie. Da Verletzungen im Alter oft mit Begleiterkrankungen einhergehen, arbeiten die Fachbereiche in Jülich ab der ersten Minute eng zusammen. Das Ziel: eine ganzheitliche Betreuung, die auch soziale Faktoren berücksichtigt und den Patienten hilft, ihre Selbstständigkeit schnellstmöglich zurückzugewinnen.
Das unabhängige Audit im Rahmen des Zertifizierungsverfahrens bescheinigte dem Krankenhaus Jülich eine ausgezeichnete interdisziplinäre Zusammenarbeit, klar strukturierte Behandlungsabläufe und eine konsequente Ausrichtung auf schnelle Mobilisation und sichere Rehabilitation. „Die Auszeichnung bestätigt unseren hohen Qualitätsanspruch und die engagierte Arbeit aller beteiligten Berufsgruppen. Für unsere älteren Patientinnen und Patienten bedeutet sie vor allem eines: maximale Sicherheit in einer oft sehr ver-letzlichen Lebensphase“, betont Geschäftsführer Stefan Kück. Mit der erfolgreichen Rezertifizierung festi-ge das Krankenhaus seinen Ruf als wichtige Säule in der regionalen Altersmedizin und in der Notfallmedi-zin. Für Betroffene bedeute das eine Versorgung auf geprüftem Qualitätsniveau – verlässlich, wohnortnah und patientenzentriert.


















