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12. Kampagne startet

Vom 12. Oktober bis zum 8. November findet im Kreis Düren die 12. Kastrationskampagne für Kater und Katzen aus Privathaushalten statt. Die Initiatoren der Aktion, darunter der Tierschutzverein für den Kreis Düren e.V., rufen Besitzer nicht kastrierter Tiere zur Teilnahme auf. Wer mitmacht, erhält Kostenvorteile.

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Foto: pixabay
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Im Kreis Düren müssen immer noch viel zu viele Katzen ein unwürdiges Leben auf der Straße fristen, beklagt der Tierschutzverein für den Kreis Düren e.V. Die Tiere seien häufig krank und unterernährt, manche seien verletzt. Um das Elend der Streunerkatzen zu verringern, hat der Verein 2015 gemeinsam mit zwei weiteren Tierschutzorganisationen, vielen Tierärzten im Kreis sowie dem Kreis Düren Kastrationskampagnen ins Leben gerufen. Zweimal jährlich finden die Aktionen statt, die kommende Kampagne startet am 12. Oktober. Katzenhalter, die ihren Schützling im vierwöchigen Aktionszeitraum bei einem der teilnehmenden Tierärzte unfruchtbar machen lassen, können das Tier gleichzeitig mit Mikrotransponder markieren lassen. Die Kennzeichnung ist gratis, ebenso wie der Eintrag in das Haustierregister FINDEFIX, so die Tierschützer. Katzenbesitzer mit geringem Einkommen können laut dem Verein Hilfe bei den Kosten erhalten, entweder bei dessen Tierschutzstiftung (Katzenhalter aus dem Altkreis Düren) oder bei SAMT e.V. Jülich (Halter aus dem Altkreis Jülich).

Jürgen Plinz ist Vorsitzender des Tierschutzvereins für den Kreis Düren e.V., der sich seit Jahren für den Katzenschutz engagiert. „Alle Streunerkatzen, die draußen Tag für Tag ums Überleben kämpfen, stammen ursprünglich von nicht kastrierten Hauskatzen ab. Die Tiere paaren sich unkontrolliert weiter, entweder untereinander oder eben mit Freigängern aus Privathaushalten. Wir müssen diesen Teufelskreis langfristig durchbrechen und das geht nur mit konsequenten Kastrationen“, sagt Plinz. Froh ist der Tierschützer daher über die neue Katzenschutzverordnung, die auf Initiative von Landrat Wolfgang Spelthahn und des Veterinäramtes verabschiedet wurde. Danach besteht ab 15.01.20 für alle Katzen im Kreis Düren eine Kastrations-, Kennzeichnungs- und Registrierungspflicht, sofern die Tiere Zugang ins Freie haben.

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Laut Plinz wurden im Rahmen der vergangenen elf Kastrationsaktionen über 1600 Tiere unfruchtbar gemacht, während der letzten Aktion im Frühjahr waren es 227. Für die anstehende Kastrationskampagne hofft Plinz auf rege Teilnahme. Aufgrund der aktuellen Corona-Situation bittet der Tierschutzverein, einen Termin für die Kastration zu vereinbaren. Damit sollen unnötige Sozialkontakte in den Tierarztpraxen vermieden werden. Eine Liste der teilnehmenden Tierärzte sowie weitere Informationen finden Interessenten unter www.katzenkastration-dueren.de


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