Start Stadtteile Jülich Fit für die Zukunft

Fit für die Zukunft

Neuwahlen zum Vorstand, die Beschlussfassung über eine völlig neue Vereinssatzung, die Installierung eines Vereinsbeirats -das waren unter anderem die „Themenbrocken“, wie Vereinspräsident Michael Lingnau sie nennt, die eine bedeutungsvolle Versammlung im Clubheim des SC Jülich 1910 e.V. versprach. Entsprechend groß war die Zahl der Mitglieder, die dem Ruf des Präsidenten ins Karl-Knipprath-Stadion gefolgt waren.

530
0
TEILEN
Im Aufbruch für zwei weitere Jahre Amtszeit: Präsident Michael Lingnau und sein Vorstandsteam in neuer Mannschaftsaufstellung. Foto: Verein
Im Aufbruch für zwei weitere Jahre Amtszeit: Präsident Michael Lingnau und sein Vorstandsteam in neuer Mannschaftsaufstellung. Foto: Verein
- Anzeige -

Bürgermeister Axel Fuchs, von Jugend an der Zehnerfamilie zugehörig, war ebenfalls der Einladung gefolgt. In seinem Grußwort sprach er den Verantwortlichen des SCJ ein großes Kompliment dafür aus, den Verein mit viel persönlichem Einsatzwillen, unermüdlicher Kreativität und vor allem unerschöpflicher Geduld aus der sportlichen und wirtschaftlichen Talsohle herausgeführt zu haben. „Ich, wir Jülicher sind stolz, dass der dreifache deutsche Amateurmeister in der Fußball-, ja Vereinswelt wieder sehr lebendig mitmischt“, rief der Bürgermeister seinen Freunden im Vereinsvorstand unter lautstarkem Beifall der versammelten Mitglieder zu.

Eine ausschließlich positive Bilanz zog nachfolgend der Chef der Zehner: Michael Lingnau kann auf eine fast zehnjährige Präsidentschaft zurückblicken und die abgelaufene Wahlperiode konnte er in seinem Rechenschaftsberichts in sportlicher Hinsicht als erfolgreichste vermerken. Zwei Meisterschaften, der Durchmarsch in die Kreisliga A, als dortiger Aufsteiger gleich 3. der Tabelle – laut Lingnau eine Leistungsbilanz der Senioren, die sich sehen lassen könne. „Michael Hermanns und Dirk Räder – Ihr seid als verantwortliche Trainer die Macher der neuen Zehner! Ihr habt eine tolle Mannschaft geformt. Ihr seid ewig gesetzt!“ In sein Lob schloss Lingnau auch den von Michael Hermanns erstmals 2015 ins Leben gerufenen Königscamp-Cup als weiteres Jülicher Winterhallenturnier ein, das mit seiner 3. Auflage am 5. und 6. Januar 2018 seine erfolgreiche Fortsetzung finden wird. Positiv bewertet der Zehner-Chef Lingnau auch die Entwicklung in der Jugendabteilung. Dicke Bretter bohren, um die Neustrukturierung in der Zehnerjugend zu schaffen, das würden in vorbildlicher und hervorragender Weise die jetzigen beiden Verantwortlichen Marc Wollerich und Dietmar Mangels mit ihren Trainern und Betreuern tagtäglich vorleben. Michael Lingnau hob die fundamentale Bedeutung einer gut funktionierenden Jugendarbeit im Verein vor, wobei insbesondere der beachtliche Zulauf in der Mannschaft der Bambinis mit ihrem Trainer Robert Musiol viel Mut mache.

- Anzeige -

Juwel der Jugendarbeit der Zehner sei, so Lingnau, in schweren und guten Zeiten der letzten 15 Jahre das in der jeweils ersten Sommerferienwoche angebotene Jugendcamp.
Vielen hundert Kinder haben Peter Kosprd und Hans Scheiba als Väter und Mentoren einen riesen Ferienspaß bereitet, mit einer eindrucksvollen Mischung von Fußballschule und Freizeitprogramm, so Lingnau. „Das 16. Jugendcamp im Sommer 2018 ist fest gebucht!“
Gleiches gilt für die Teilnahme am Jülicher Kengerzoch, bei dem unter dem Motto „Kunterbunt im Zehnerbund“ auch in dieser Session wieder Präsenz gezeigt wrden soll.

Wirtschaftlich überzeugend zeigte sich der Rückblick ebenfalls: Die Konsolidierung des Vereins sei auch und gerade durch die zunehmende Unterstützung von Gönnern und Sponsoren weiter voran geschritten. Einen Grund hierfür sieht Lingnau in der deutlich wahrnehmbaren Imageverbesserung des Vereins nicht zuletzt aufgrund der genannten sportlichen Erfolge.

Schließlich lobte der Präsident ausdrücklich die beachtlichen Eigenleistungen aus dem Kreise der Mitglieder, wie den Neubau der Zehnerlounge und die grundlegende Renovierung der Jugendcafeteria.

Eine ähnliche Balance zwischen Kontinuität und Erneuerung manifestierte sich auch bei den anschließenden Wahlen zum neuen Vorstand des SC Jülich 1910.

Der amtierende geschäftsführende Vorstand, an der Spitze Präsident Michael Lingnau und Vize Claus Nürnberg, Peter Kosprd und Robert Musiol sowie Geschäftsführerin Elvira Musiol und Schatzmeisterin Sabine Meyen wurden durch die Mitglieder in ihren Ämtern bestätigt.
Als neue Gesichter gesellen sich Anne Himstedt und Michael Halking als Stellvertreter in der Geschäftsführung und Schatzmeisterei in den neuen Vorstand.
Für frischen Wind soll auch das weitere Vorstandsgremium der Beisitzer sorgen. Gewählt wurden Giovanni Ascion, Thomas Hoffmann, Simon Jansen, Dietmar Mangels, Michael Meyen, Damian Nießen und Marc van Snick. Zu Kassenprüfern wurden Helmut Lohn und Wilfried Rhein bestimmt. Ein wegweisendes Novum sei, erklärte Vizepräsident Claus Nürnberg, dass mit Michael Halking, Giovanni Ascione, und Thomas Hoffmann gleich drei aktive Fußballer der Senioren in den Vorstand einrücken.

Die Versammlung diskutierte und beschloss eine völlig neu errichtete Satzung, die die Altsatzung aus 1997 ablöst und den aktuellen rechtlichen Vorgaben gerecht wird.
„Die Satzung ist bildlich das Skelett eines Vereins, ohne das die sonstige Vereinsanatomie nicht lebensfähig wäre“, brachte der Präsident es auf den Punkt, woraufhin die neue Satzung von den Mitgliedern einstimmig verabschiedet wurde.

Schließlich offenbarte Michael Lingnau noch Pläne für die Zukunft. Seiner Vorstellung nach soll ein Vereinsbeirats berufen werden, der sich aus Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens zusammensetzen soll und den Verein bei seiner Aufbruchsentwicklung gesellschaftlich und wirtschaftlich flankieren soll. Zahlreiche Gespräche seien zu führen, erste Bewerbungen gebe es aber schon, ließ Lingnau wissen.

Voraus ging der Blick auch bis ins Jahr 2019: Dann, so der Präsident will der Verein im Juli seine erste Meisterschaftsmannschaft von 1969 feiern und ehren. Bürgermeister Axel Fuchs habe seine freundschaftliche und tatkräftige Unterstützung bereits zugesagt.


§ 1 Der Kommentar entspricht im Printprodukt dem Leserbrief. Erwartet wird, dass die Schreiber von Kommentaren diese mit ihren Klarnamen unterzeichnen.
§ 2 Ein Recht auf Veröffentlichung besteht nicht.
§ 3 Eine Veröffentlichung wird verweigert, wenn der Schreiber nicht zu identifizieren ist und sich aus der Veröffentlichung des Kommentares aus den §§< 824 BGB (Kreditgefährdung) und 186 StGB (üble Nachrede) ergibt.

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT

Please enter your comment!
Please enter your name here