Start Stadtteile Jülich Freizeit landesweit teurer – auch in Jülich?

Freizeit landesweit teurer – auch in Jülich?

Laut Statistik ist die Freizeitgestaltung in NRW teurer geworden. Ob das auch für Jülich gilt, hat HERZOG-Praktikant Timo Dolfen recherchiert.

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1000 Besucher kamen alleine zum Ferienstart ins Freibad. Foto: Dorothée Schenk
Der Badespaß in Jülich ist fürs gleiche Geld zu haben wie im letzten Jahr. Foto: Dorothée Schenk
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Es sind Ferien in Nordrhein-Westfalen: Laut Mitteilung des statistischen Landesamts für Nordrhein-Westfalen muss für etliche Ferienaktivitäten in diesem Sommer mehr ausgegeben werden als im letzten Jahr. Zoo- und Museumsbesuche sind mit einem Preisanstieg von 5,5 Prozent besonders stark betroffen. Auch der Eintritt in Kinos, Theater, Konzerte und Zirkusse ist um 5,1 Prozent teurer geworden. Zudem ist der Eintrittspreis für Schwimmbäder in NRW durchschnittlich um 1,7 Prozent gestiegen.

Aber wie sieht es in Jülich aus? Wie es aussieht, ist die Herzogstadt glimpflich davongekommen. Für den Brückenkopfpark gab es weder eine Erhöhung, noch ist eine geplant. Die Regelpreise für Erwachsene liegen nach wie vor bei 10 Euro im Sommer und 6,50 Euro im Winter. Davon abweichende Vergünstigungen für Kinder bis 17 Jahre betragen weiterhin 6 Euro im Sommer und 3,50 Euro im Winter.

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Die Museumspreise der Zitadelle und im Kulturhaus bleiben ebenfalls unverändert. Der Eintritt kostet weiterhin 5 Euro und ermäßigt 4 Euro. Auch das wird voraussichtlich so bleiben. Geleiches gilt fürs Freibad: Erwachsene zahlen wie im letzten Sommer 6 Euro für einen ganzen Tag und Jugendliche 4,50 Euro. Kleinkinder bis zum 4. Lebensjahr dürfen umsonst ins Bad.

Der KuBa beschreibt ähnliche Verhältnisse: Im Kinobereich sind die Eintrittspreise seit dem vergangenen Jahr unverändert geblieben. Die Standardpreise für Kinder um 17 Uhr bleiben bei 4 Euro, die darauffolgenden Filme um 20 Uhr kosten noch immer 6,50 Euro. Im Konzertbereich lässt sich hingegen keine einheitliche Preisentwicklung feststellen, da die Eintrittspreise je nach Veranstaltung, Künstler und Produktionsaufwand teilweise erheblich variieren. Grundsätzlich sei jedoch eine Anpassung der Eintrittspreise im Konzertbereich erforderlich, heißt es aus dem Kulturbahnhof. Die Kosten für die Durchführung von Veranstaltungen sind in den vergangenen Jahren deutlich gestiegen. Dies betrifft insbesondere die GEMA-Gebühren, Personal- und Technikkosten sowie die Gagen der Künstlerinnen und Künstler.

Landweit gibt es übrigens auch Preisrückgänge. Darunter sind beispielsweise Fahrräder, inklusive E-Bikes und Pedelecs, um 3,2 Prozent günstiger geworden. Weitere Vergünstigungen betreffen Campingausrüstung (2,1 Prozent), Sonnenschirme (3,6 Prozent), sowie Garten- und Campingmöbel (8,6 Prozent).


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