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KI als Prüfungshelfer

Im KI-Servicezentrum WestAI unterstützen NRW-Forschungseinrichtungen Unternehmen bei der Entwicklung von innovativen Anwendungen mit KI. Eine Kooperation zwischen dem Forschungszentrum Jülich und dem u-form-Verlag zeigt nun, wie eine solche Zusammenarbeit aussehen kann.

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Fritz Niesel vom Jülich Supercomputing Centre forscht zu KI-Anwendungen und unterstützt Unternehmen bei der Nutzung der leistungsstarken Jülicher KI-Rechenstruktur. Foto: Forschungszentrum Jülich / Sascha Kreklau
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Im letzten Jahr haben künstliche Intelligenzen erfolgreich verschiedene Prüfungen bestanden, darunter das US-Examen für Medizin. Nun sollen sie menschlichen Prüflingen zu mehr Lernerfolg verhelfen. Der u-form Verlag will dazu mit der Hilfe von Experten des Forschungszentrums Jülich einen KI-Prüfer für die Prüfungsvorbereitung entwickeln. Im Rahmen eines gemeinsamen Forschungsprojekts mit dem KI-Servicezentrum WestAI sollen verschiedene Sprachmodelle getestet und in Trainingsprogramme des Verlags integriert werden.

„Ein Teil unserer Zusammenarbeit wird darin bestehen, die Eignung großer kommerzieller Modelle wie GPT-4 und Claude 2 mit Open-Source-Modellen zu vergleichen, deren Einsatz für Unternehmen beispielsweise aus Datenschutzgründen erstrebenswert ist“, erklärt Fritz Niesel, KI-Forscher und Berater am Jülich Supercomputing Centre.

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Ein erster Anwendungsfall ist die IHK-Abschlussprüfung für Kaufmannsberufe. Der auf die Prüfungsvorbereitung spezialisierte u-form Verlag bietet entsprechende Trainingsprogramme für Auszubildende an. Mittels KI soll es möglich werden, Freitext-Antworten automatisiert zu bewerten und den Lernenden Fehler aufzuzeigen.

Eine solche Testfrage ist beispielsweise, wie sich ein „Angebotsmonopol“ und „Polypol“ voneinander unterscheiden. Bisher konnten Prüflinge ihre Antworten nur selbstständig mit einer Musterlösung abgleichen. Die KI soll ihnen künftig zusätzlich ein direktes Feedback zur Richtigkeit und Vollständigkeit ihrer Antworten liefern.


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