
Rund 800 Quadratmeter Größe, 10 Meter Höhe und knapp 7000 Kubikmeter Volumen – das sind die Eckdaten der neuen Lagerhalle, die jetzt am Standort ETC in Jülich eröffnet wurde. Bei der Eröffnung ging es nicht nur um zusätzlichen Platz für Komponenten: Das Unternehmen feierte zugleich das Wachstum seiner Jülicher Belegschaft auf mehr als 800 Mitarbeitende.
„Wir machen heute die Klammer zu“, erklärte Standortleiter Andreas Scholz zum Auftakt. Nach dem Spatenstich im Januar sei das Gebäude bereits Ende Juli fertig gewesen – einschließlich Pflasterung und einer Photovoltaikanlage mit 65 Kilowatt Leistung auf dem Dach. Anfang August wurden die ersten Komponenten eingelagert. Scholz würdigte die Termintreue und Verlässlichkeit der am Bau Beteiligten: Nach nur sechs Monaten habe die Halle genutzt werden können.
Das neue Lager soll vor allem die eigene Fertigung mit dem Ausbau der Kundenanlagen in Einklang bringen. Während ETC kontinuierlich produziert, müssen Kunden zunächst neue Hallen errichten, bevor sie weitere Komponenten aufnehmen können.
Das Fertigteilelager schafft dafür einen Puffer: Produkte können vorübergehend eingelagert und bei Bedarf zügig ausgeliefert werden. Es sei nicht das größte Lager des Unternehmens, betonte Scholz, für das weitere Wachstum aber ein besonders wichtiges.
Maurice Emunds, stellvertretender Standortleiter, rückte anschließend die Entwicklung der Belegschaft in den Mittelpunkt. Seit Januar sei die Zahl der Beschäftigten am Standort von rund 700 auf mehr als 800 gestiegen.
Ein großer Teil komme unmittelbar aus Jülich oder der Region. Auch bei Bauprojekten setze ETC seit vielen Jahren auf regionale Partner. Das Zusammenspiel von Kunden, Mitarbeitenden und verlässlichen Partnerunternehmen ermögliche es, solche Zeitpläne einzuhalten.
Die Einweihung verband ETC deshalb mit einer Feier für die Beschäftigten. Foodtrucks versorgten die Belegschaft und die Gäste. Solche gemeinsamen Mittagessen gehören nach Angaben von Emunds dazu, wenn das Unternehmen bei der Mitarbeiterzahl eine weitere Hundertermarke erreicht.
Mit der neuen Lagerhalle sind die Bauarbeiten am Standort allerdings nicht abgeschlossen. Als nächstes soll ein bestehendes Gebäude erweitert und aufgestockt werden.
Geplant sind zusätzliche moderne Sozialräume mit Duschen, Umkleiden und Spinden. Sie werden benötigt, weil mit dem wachsenden Produktionsvolumen und der Ausweitung des Schichtbetriebs auch mehr Menschen am Standort arbeiten.
Die Marke von 800 Beschäftigten sei jedoch noch nicht das Ende der Entwicklung. Emunds könne sich durchaus vorstellen, künftig auch den 900. Mitarbeitenden gemeinsam zu feiern.


















