Start Stadtteile Jülich „Wir haben Großes vor“

„Wir haben Großes vor“

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Geschäftsführer Ulf Kamburg (v.r.n.l.), Bürgermeister Axel Fuchs und Martin Schulz als technischer Beigeordneter präsentieren die Neubaupläne der Stadtwerke. Foto: Dorothée Schenk
Geschäftsführer Ulf Kamburg (v.r.n.l.), Bürgermeister Axel Fuchs und Martin Schulz als technischer Beigeordneter präsentieren die Neubaupläne der Stadtwerke. Foto: Dorothée Schenk
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Die Überlegungen sind nicht neu – jetzt aber nehmen sie Gestalt an. Die Stadtwerke Jülich planen ein Servicecenter im Herzen der Stadt. Weichen wird dafür der deutlich in die Jahre gekommene Bau, der einst Kiosk war und heute die „Tourist-Info“ beherbergt. 25 mal 12 Meter misst das geplante eingeschossige Gebäude und bietet rund 240 Quadratmeter Fläche. Viel Glas soll für viel Transparenz sorgen.
Vorgesehen sind außerdem Ladestationen für vier E-Autos, für 12 E-Bikes zusätzlich zum Fahrradabstellplatz.

Für weiteren Service bietet die städtische Tochter SWJ dem Bürgerbüro Raum. „Wir haben Großes vor“, sagt Geschäftsführer Ulf Kamburg. Im Wortsinn, denn bis Sommer 2020 soll das Projekt abgeschlossen sein.

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Drei Architekturbüros haben ihre Ideen dazu vorgestellt. Das Rennen machte der Entwurf des Jülicher Architekturbüros Schüssler. Er überzeugte sowohl die Preisrichter als auch den SWJ-Aufsichtsrat. Um möglichst viele Aspekte des geplanten Bauvorhabens zu berücksichtigen, wurde eine Fach-Jury unter Vorsitz von Prof. Hans Hausmann ins Leben gerufen. Ihr gehörten als Preisrichter Ute Derichs (Werbe­gemeinschaft Jülich), Petra Dören-Delahaye (Planungsamt der Stadt Jülich), Axel Fuchs (Bürgermeister der Stadt Jülich), Ulf Kamburg (SWJ-Geschäftsführer), Gudrun Schmitz (Bezirksregierung Köln, Leiterin der oberen Denkmalbehörde) und Martin Schulz (Technischer Beigeordneter der Stadt Jülich) an. Die Jury traf ihre Entscheidung einstimmig. Sobald Planungssicherheit herrscht, wird die weitere Detailplanung stattfinden.

Ansicht des Neubaus von der Kölnstraße aus. Copyright: Stadtwerke Jülich
Ansicht des Neubaus von der Kölnstraße aus. Copyright: Stadtwerke Jülich

 

„Es ist ein guter Entwurf in einer sauberen Architektensprache. Er ist solide, ohne rückwärtsgewandt zu sein, modern, aber nicht überkandidelt“, so der Tenor der Jury. Der geplante Neubau wurde von der Jury zugleich als lebendige Verbindung in Richtung „Historische Festungsstadt und moderne Forschungsstadt“ gewertet. „Nun ist es an uns, die Verwaltung zu beauftragen, einen entsprechenden Bebauungsplan aufzustellen. So hat die SWJ Planungssicherheit und der Neubau kann begonnen werden“, macht Bürgermeister Axel Fuchs den nächsten Schritt deutlich.

Im neuen Kundenzentrum, für das noch ein Name gesucht wird, will die SWJ Energie erlebbar machen, neue Technik vorstellen und moderne Möglichkeiten präsentieren. In einem Showroom sollen dazu die unterschiedlichen Energie-Möglichkeiten wie Blockheizkraftwerk, Photovoltaik, Elektro-Mobilität und Smart Home ausgestellt und vorgeführt werden können. Einen Veranstaltungsraum wird es ebenfalls geben. Das neue Kundenzentrum soll zentraler Anlaufpunkt für E-Mobilität in Jülich werden.

Fernziel der Stadtwerke Jülich ist es, als Ganzes in den Brainergy-Park auf der Merscher Höhe überzusiedeln. Dann ist es nach einhelliger Meinung von Bürgermeister Axel Fuchs und Geschäftsführer Ulf Kamburg unerlässlich, den Kunden im Zentrum eine Anlaufstelle anzubieten.

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