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Aufräumarbeiten, Wasserstand und Umleitungen

Ganz Jülich hat mit den Folgen des Hochwassers zu kämpfen. Während einige Zugangswege im Jülicher Land immer noch nicht nutzbar sind und auch der Brückenkopf Park noch nicht wieder öffnen kann, möchte die Stadt sich bei den Entsorgungsunternehmen bedanken. Außerdem gibt der Kreis Düren Auskunft über den Zustand der Rurtalsperre.

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Foto: Volker Goebels
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Noch mehr Regen?
Ein besorgter Blick richtet sich in die Zukunft. Laut einiger Wetter Prognosen soll es zu Regenschauern kommen. Doch hat sich die Situation an der Rurtal- und Urftsperre so weit verbessert, dass die zu erwartenden Niederschläge aufgenommen werden können. Hinzu kommt, dass die Böden beginnen zu trocknen und einen Teil des Wassers aufnehmen werden. Oleftalsperre und Wehebachtalsperre haben noch genügend Rückhalteraum, ohne dass sie durch stark erhöhte Abgaben freigefahren werden müssen.

Müllabfuhr
Auf Grund der Überflutung konnten in einigen Straßen von Kirchberg und Barmen in der vergangenen Woche die Biotonnen nicht geleert werden. Die Leerung wird Donnerstag, 22. Juli, nachgeholt. Die betroffenen Gebiete werden gebeten, sie wie gewohnt zur Abfuhr bereit zu stellen. Die normale Restmüllabfuhr dort erfolgt ebenfalls.

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Brückenkopf-Park Jülich bleibt geschlossen
Das Hochwasser hat im Brückenkopf-Park enorme Schäden verursacht. Erst jetzt, wo das Wasser deutlich zurückgeht, wird das ganze Ausmaß der Schäden durch die Überschwemmung sichtbar. Wann der Park wieder öffnet, ist bisher noch nicht abzusehen. Nicht betroffen von der Schließung sind die Ferienspiele, die in Kooperation mit der Stadt Jülich im Park stattfinden. Sobald der Öffnungstermin feststeht, wird dies auf der Homepage und Facebook Seite des Parks veröffentlicht.

Dankeschön an Entsorgungsunternehmen
Um die Abfälle der Hochwassergeschädigten abfahren zu können, ist neben dem städtischen Bauhof auch der von der Stadt beauftrage Entsorger eine wesentliche Stütze. Mittlerweile sind drei Sperrmüllfahrzeuge im Einsatz. Die Stadt Jülich dankt dem Entsorgungsunternehmen für die spontane Organisation und den unermüdlichen und aufopfernden Einsatz. Am Donnerstag werden die aus dem Sperrmüll verbleibenden E-Geräte durch ein weiteres beauftragtes Unternehmen abgefahren. Auch diesem Unternehmen, welches ebenfalls spontan eine Sondertour einlegen wird, gilt der besondere Dank der Stadt Jülich in ihrer Pressemitteilung.

Die Stadt bittet um Verständnis, dass zunächst die bisher bereitgestellten und der Stadt Jülich mitgeteilten Abfälle abgeholt werden. Wer erst später seinen Keller ausräumen kann, möge bitte unter 02461 / 63750 einen Sperrmülltermin und unter 02461 / 63751 einen E-Schrott-Termin vereinbaren. Fragen zur Abfallentsorgung nimmt die Stadtverwaltung unter 02461 / 63253 und 63251 entgegen.

Rurbrücke bleibt gesperrt
Die Stadt Jülich ist derzeit in ständigem Kontakt mit den Straßenbaulastträgern der derzeit noch gesperrten Brücken.
Aufgrund des hohen Wasserdrucks, Fließgeschwindigkeit und Treibgut, der die Brücken während des Hochwassers ausgesetzt waren, bedarf es einer Überprüfung der Statik. Dies muss durch Fachleute geschehen. Die Sicherheit der Menschen, die die Brücken nutzen, steht über den sicherlich unangenehmen Wartezeiten. Es wird darüber hinaus an einer Optimierung der Verkehrsführung gearbeitet und gebeten, die angebotenen Alternativrouten zu nutzen.

Die Stadt Jülich hat Verständnis für den mit den Unannehmlichkeiten verbundenen Unmut, bittet jedoch noch um Geduld, bis die abschließenden Untersuchungen durch eigens dafür ausgebildetes Fachpersonal stattgefunden haben. Aktuell werden benötigte Fahrzeuge und technische Hilfsmittel organisiert, die zur Beurteilung notwendig aber bereits an anderer Stelle im Einsatz sind.


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