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Diskussion um Arbeitsplätze in der Zukunft

In einer Vorstandssitzung hat der Kreisverband Düren-Jülich der Christlich-Demokratischen Arbeitnehmerschaft (CDA) mit dem Betriebsratsvorsitzenden des Regionalbetriebs Rheinisches Revier von innogy SE, Peter Huppertz, intensiv über die voraussichtlichen Auswirkungen der geplanten Neuaufstellung der Energiekonzerne auf die Arbeitsplätze vor Ort diskutiert.

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Gesprächsrunde der CDA Düren-Jülich zur geplanten Transaktion von E.ON, RWE und innogy. Foto: privat
Gesprächsrunde der CDA Düren-Jülich zur geplanten Transaktion von E.ON, RWE und innogy. Foto: privat
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In Düren könnten große Teile der über 70 Arbeitsplätze wegfallen, wenn E.ON und RWE ihre Stromerzeugungssparte beziehungsweise das Verteilnetz zusammenführen und sich auf die Stromerzeugung – RWE – und den Vertrieb – E.ON konzentrieren. Das befürchtet die Belegschaft am Standort Neue Jülicher Straße. In der Folge der Umstrukturierung wird die RWE-Tochter innogy zerschlagen und in den E.ON-Konzern eingegliedert. Beim Einkauf, dem Controlling, dem IT- oder Personalwesen könnten 5000 Stellen wegfallen. Während E.ON sehr zentral die Geschäftsfelder bearbeitet, verfolgte innogy einen dezentralen Ansatz.

Zwar sei die zwischen Gewerkschaften und dem Management der Stromkonzerne geschlossene tarifpolitische Grundsatzerklärung vom 11. Mai ein wichtiges Signal in Richtung Belegschaft. Der nun noch auszuhandelnde Zukunfts- und Beschäftigungssicherungstarifvertrag müsse dies noch ganz konkret zeigen, so Peter Huppertz, Betriebsratsvorsitzender des Regionalbetriebs Rheinisches Revier von innogy SE. Sofern eine Weiterbeschäftigung betriebsintern nicht möglich sei, müssten Beschäftigte im Rahmen von Qualifizierungsmaßnahmen rechtzeitig weitergebildet werden.

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„Zumutbare Jobangebote“ der übernehmenden E.ON dürften sich dabei nicht in einem Radius von 120 km Luftlinie bewegen, sondern sollen die individuelle Lebenssituation von zum Beispiel Alleinerziehenden berücksichtigen und in einer maximalen Entfernung von einer Stunde Fahrzeit liegen. „Die Beschäftigten, die immer loyal zum Unternehmen gestanden und seinen Betriebserfolg garantiert haben, sollen jetzt faire Angebote bekommen“, so der Vorsitzende des Arbeitnehmerflügels der CDU, Dr. Ralf Nolten.

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