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Für mehr auf dem Teller

Die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) Aachen gibt bekannt, dass nach Verhandlungen das Limit für „Biergarten-Jobs und Co." bei 12,94 Euro pro Stunde liegt. Damit verdienten die rund 3360 Gastro-Beschäftigten im Kreis Düren mehr im Monat, den größten Zuschlag sollen erfahrene Fachkräfte mit zusätzlichen 92 Euro erhalten..

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Foto: Tobias Seifert | NGG
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Rund um Theke und Küche gibt es mehr Geld: Wer im Kreis Düren im Restaurant, Hotel oder Café arbeitet, bekommt mehr fürs Portemonnaie. „Nicht die Kasse am Tresen wird voller, sondern diesmal das private Portemonnaie von Kellnern, Köchinnen und Co. Profitieren wird auch, wer demnächst wieder im Biergarten jobbt. Denn unter 12,94 Euro pro Stunde sollte dann in der Gastronomie keiner mehr nach Hause gehen. Das ist das neue Gastro-Lohnlimit“, sagt Tim Lösch von der Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG).

Der Geschäftsführer der NGG Aachen verweist dabei auf die aktuelle Lohnerhöhung im Mai, die die Gewerkschaft für das Hotel- und Gaststättengewerbe erreicht hat. Sie gelte für alle Betriebe, die im nordrhein-westfälischen Hotel- und Gaststättenverband (DEHOGA) organisiert sind. „Damit ist gleichzeitig aber auch die ‚Lohn-Latte‘ gelegt, an der sich alle Gastro-Unternehmen im Kreis orientieren sollten“, so Tim Lösch. Insgesamt arbeiteten im Kreis Düren rund 3360 Beschäftigte im Gastgewerbe – von der Restaurantküche bis zum Service, von der Hotelbar bis zur Rezeption. Und das in rund 350 Betrieben, vom Hotel bis zum Restaurant, vom Café bis zum Biergarten. Die NGG Aachen beruft sich dabei auf Zahlen der Arbeitsagentur.

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„Wer die Ausbildung in der Küche oder im Service absolviert hat und in Vollzeit arbeitet, verdient als Berufsstarter jetzt 2441 Euro im Monat – und damit 83 Euro mehr als bislang“, so NGG-Geschäftsführer Lösch. Erfahrene Fachkräfte hätten sogar 92 Euro mehr in der Tasche und somit 2711 Euro am Monatsende auf dem Konto. „Selbst angelernte Köche oder Kellnerinnen mit längerer Betriebszugehörigkeit gehen ab jetzt mit einem Monatslohn von 2362 Euro nach Hause. Wer in der Gastronomie arbeitet, sollte unbedingt den Mai-Lohn checken“, sagt Tim Lösch.

Wer das zusätzliche Geld, das die NGG für die Beschäftigten am Tariftisch herausgeholt hat, nicht bekomme, dem rät Lösch zu einem Anruf bei der Gastro-Hotline der NGG, die bis 20 Uhr erreichbar ist, unter (040) 380 13 – 255. Für eine direkte Lohn-Beratung können sich Beschäftigte auch vor Ort an die NGG Aachen unter (0241) 946 74 – 0 oder [email protected] wenden.

„Insgesamt hat die NGG für Gastro-Beschäftigte im Kreis Düren seit dem vergangenen Jahr einen echten ‚Lohn-Booster‘ herausgeholt. Übrigens sucht die Branche nach wie vor händeringend fittes Personal. Und wer den Tariflohn nicht bezahlt, dürfte Schwierigkeiten haben, seine Leute zu halten“, sagt NGG-Geschäftsführer Tim Lösch. Er kündigte für das nächste Jahr eine neue Tarifrunde an, in der sich die Gastro-Beschäftigten im Kreis Düren „stark aufstellen“ sollten.


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