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Rumgeballert

Seit Mitte April wurden der Polizei insgesamt elf Sachbeschädigungen gemeldet, die augenscheinlich durch den Beschuss mit einer Luftdruckpistole herbeigeführt wurden.

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Foto: Polizei Düren
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Die ersten Fälle ereigneten sich den bisherigen Ermittlungen zufolge in der Nacht von Montag, 12. April, auf Dienstag, 13. April. Neben Schaufensterscheiben und Scheiben an parkenden Fahrzeugen wurden auch Fensterscheiben an Wohnhäusern beschossen und zerstört. Sieht man sich die Lage der Tatorte an, so liegt der Schluss nahe, das der oder die Täter mit einem Fahrzeug von Langerwehe-Schlich aus kommend über Gürzenich bis in die Dürener Innenstadt gefahren sind und dabei wahllos auf sich bietende „Ziele“ anlegten.

Die Fassade der Grundschule an der Euskirchener Straße wies ebenfalls zahlreiche Einschusslöcher auf, wobei die Täter hier zwischen dem späten Mittwochnachmittag des 14. April und dem frühen Morgen des 15. Aprils geschossen haben müssen. Die Glasfassade eines Wintergartens in Niederau wurde ebenfalls beschossen. Diese Tat muss sich im Lauf der Nacht zum 23. April ereignet haben.

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Bei keiner der Taten kamen Menschen zu Schaden. Aufgrund der ähnlichen Begehungsweisen liegt die Vermutung nahe, dass hinter allen Taten der-/dieselben Täter stehen. In den wenigstens Fällen konnten Projektile sichergestellt werden. Durch den Beschuss aus einigen Metern Entfernung mit einer Druckluftwaffe hinterließen der/die Täter zudem keine auswertbaren Spuren.

Die Kriminalpolizei fragt nun: „Haben Sie verdächtige Personen, Fahrzeuge oder Geräusche wahrgenommen? Kennen Sie Personen, die sich – womöglich auch in sozialen Netzwerken – mit derlei Taten brüsten?“ Die Polizei bittet, sich mit Hinweisen an den zuständigen Ermittler unter der Telefonnummer 02421 949 8516 zu wenden. Außerhalb der üblichen Bürodienstzeiten ist die Leitstelle der Polizei unter der 02421 949 6425 zu erreichen.


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