Was lang erwartet wurde, soll nun kommen: In der vergangenen Sitzung des Umwelt- und Bauausschusses teilte Baudezernent Robert Helgers mit, dass der „Dohrer Weg“ in Altenburg wieder ertüchtigt werden soll.
Was einst Gehweg war, ist nun nicht mehr betretbar: Die Wegeparzelle ist durch eine „lebensraumtypische Hecke“ fast zugewachsen, heißt es in der Vorlage. Allerdings ist diese Hecke auch Teil eines Landschaftsschutzgebietes und von geschützten Landschaftsbestandteilen. Für diesen Bereich gelte demnach eigentlich, dass keine Straßen oder Wege errichtet oder umgestaltet werden dürfen. Außerdem beträfe die Hecke ein Beschädigungsverbot, auch dürfe sie nicht in ihrem Wachstum eingeschränkt werden.
Anwohnerinnen und Anwohner hätten dennoch seit 2023 mehrfach den Wunsch geäußert, den Dohrer Weg wieder nutzen zu können. Bei einem Vororttermin der Stadt mit der Unteren Naturschutzbehörde des Kreises Düren sei man schließlich überein gekommen, dass ab etwa 1,5 Meter nach dem Zaun der Weidefläche die Hecke zurückgeschnitten werden könne, sodass der Weg wieder zu Fuß genutzt werden kann.
Der Rückschnitt soll ab Oktober bis Februar erfolgen. Grund dafür ist die aktuelle Brut- und Nistzeit.



















