„Romería“ erzählt die Geschichte von Marina, die ohne ihre Eltern aufgewachsen ist. Nach dem frühen Aids-Tod ihrer Eltern ist die 18jährige bei der Familie ihrer Mutter in Katalonien aufgewachsen. Nun reist sie nach Vigo an die galicische Atlantikküste, um zum ersten Mal die Familie ihres Vaters Fon zu treffen und mit eigenen Augen zu sehen, wo ihre Eltern die kurze, wilde Zeit ihrer Liebe in den 80er Jahren erlebten, im Aufbruch nach Ende der Franco-Diktatur. Eigentlicher Anlass von Marinas Reise ist eine simple Formalie: Für ihr Stipendium an der Filmhochschule braucht sie die Sterbeurkunde ihres Vaters. Zu ihrem Erstaunen weist das Dokument Fon als kinderlos aus, ein Fehler, der sich durch die Unterschrift der Großeltern leicht korrigieren ließe.
Marina wird von der Familie in Galicien mit offenen Armen empfangen. Sie taucht ein in eine schwirrende Welt voller neuer Tanten, Onkeln, Cousins und Kusinen – und Geschichten, die sich auf seltsame Weise widersprechen. Ihre Ankunft rührt lange verschüttete Emotionen auf, verdrängte Gefühle, Scham, Schmerz und Zärtlichkeit. Hinter den Erzählungen, den Lügen, der Liebe und dem Schweigen der anderen zeichnet sich ab, wie das Leben ihrer Eltern gewesen sein könnte. Für Marina beginnt, begleitet vom Tagebuch ihrer Mutter, die aufwühlende Reise in eine Erinnerung, die sie sich selbst schaffen muss.
DI 26|05, MI 27|05
Kulturbahnhof | Bahnhofstraße | 20 Uhr | Eintritt 6,50 Euro, ermäßigt 6 Euro
Unterhaltung für die ganze Familie verspricht das neueste Universal-Werk. „Super Mario Galaxy Film“ heißt die abenteuerliche neue Animation, basierend auf der Welt von „Super Mario Bros.“ Das erste Mario-Abenteuer „Der Super Mario Bros. Film“ startete 2023 in den Kinos, spielte weltweit mehr als 1,3 Milliarden Dollar ein und begeisterte in Deutschland mehr als 5 Millionen Kinozuschauer.
Di 26|5, Mi 27|5
Kulturbahnhof | Bahnhofstraße | 17 Uhr | 4 Euro



















