Von Dackel bis Schäferhund, von richtigen Wasserratten bis hin zu ganz vorsichtigen Schwimmern war alles dabei. Manche Hunde stürzten sich voller Begeisterung ins Wasser, andere waren etwas zurückhaltender, so manch einer begegnete dem ungewohnten Vergnügen auch etwas skeptisch. Das Miteinander der Hunde klappte aber bestens. Und auch die Stimmung am Beckenrand war durchweg entspannt und fröhlich.
Eine gelungene Veranstaltung
„Wir freuen uns wirklich sehr über die tolle Resonanz und dass so viele Menschen mit ihren Hunden gekommen sind“, sagt Lena Malmen. Sie ist Mitarbeiterin im Marketing-Team bei den Stadtwerken und hat die Veranstaltung mit betreut. „In unserem Jubiläumsjahr wollten wir den Abschluss der Freibad-Saison ganz besonders gestalten. Ich bin sicher, das ist uns gelungen“, ergänzt Fabian Künne. Er ist Privat- und Gewerbekundenbetreuer der Stadtwerke und gehört zum Jubiläums-Organisationsteam. Viel Lob von den Hundebesitzern erhielten die Stadtwerke für diese Premiere.
Neben dem Schwimmvergnügen für die Tiere und der Möglichkeit zum Austausch für Herrchen und Frauchen gab es rund um die Becken auch Informationsangebote zu Hundehaltung, Erziehung, Spielen und Ernährung.
Erlös wird gespendet
Der Erlös der Eintrittsgelder geht komplett an den Verein SAMT (Soziale Arbeit für Mensch und Tier e.V.). Der Jülicher Verein setzt sich für Menschen und Tiere in schwierigen Lebenslagen ein. „Die Spende macht die Veranstaltung sogar doppelt erfolgreich“, findet Lea Malmen. „Auf der einen Seite hatten viele Hunde und Menschen einen schönen Tag und gleichzeitig haben wir alle gemeinsam noch etwas für eine gute Sache erreicht“, betont sie.
Das Bad wird nun winterfest gemacht
Nach dem Hundeschwimmen gehen für das Team des Jülicher Freibads nun die Saison-Nachbereitung und Einwinterungsarbeiten normal weiter. Das Wasser aus dem Nichtschimmer- und Planschbecken, in denen das Hundeschwimmen stattfand, wird über den Winter abgelassen. „Das ist möglich, da diese beiden Becken aus Edelstahl sind“, erklärt Schwimmmeister Nikolai von Bock. Sportbecken und Sprungbecken bleiben über den Winter gefüllt, dort wird das Wasser im Frühling ausgetauscht.
Fotos Volker Goebels
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