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Unter die Lupe genommen

Rutschen, Schaukeln, Klettergerüste – der Traum vieler Kinder. Im Rahmen der Ausbildung zu Verwaltungsfachangestellten bei der Stadt Jülich haben drei Auszubildende des 2. Lehrjahres - in der Stadt Jülich Julia Schigiol, Sulav Ali aus der Gemeinde Nörvenich und Anne Höfels aus der Gemeinde Titz – die Jülicher Spielplätze einmal genauer angeschaut. Mit dem Projekt „Spielplatzdetektive“ beschäftigten sie sich fünf Monate lang, vor allem stand der momentane Ist- Zustand der Spielplätze im Fokus und es wurden Verbesserungsvorschläge herausgearbeitet. Im jüngsten Ausschuss für Jugend, Familie, Integration, Soziales, Schule und Sport wurde das Konzept vorgestellt.

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Die Grundausstattung ist schon mal vorhanden auf dem Spielplatz Kopernikusstraße - aber auch hier sehen die Kinder noch Verbesserungsmöglichkeiten. Foto: Renée R. Epanya
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Zur Umsetzung ihres Projektes haben sich die Auszubildenden einen Überblick über die Jülicher Spielplätze verschafft und sich dabei natürlich kindliche Hilfe geholt. Denn wer kann sie schon besser beurteilen, als die Kinder, die darauf spielen?

Acht Kinder aus der Kita Villa Kunterbunt haben in den Herbstferien den Spielplatz in der Kopernikusstraße, welcher in den nächsten Jahren erneuert werden soll, besucht. Für sie war das natürlich ein Traum, denn das war die perfekte Gelegenheit, sich auszutoben. Dennoch wurde nicht ausschließlich geschaukelt oder geklettert, denn die angehenden Verwaltungsfachangestellten haben mit den Kindern einen Fragebogen ausgefüllt. Darin ging es vor allem darum, wie ihnen der Spielplatz gefällt und auf welchen Geräten sie am Liebsten spielen. Es wurde aber auch gefragt, was den Kindern nicht gefällt und wie sauber sie ihn finden.

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Denn gerade der Zustand der Spielplätze stand im Fokus der Gruppe rund um Julia Schigiol. Deshalb arbeiteten sie mit Hilfe der Kinder heraus, wie es um sie steht und ob es Verbesserungsmöglichkeiten gibt. Aber auch die Eltern der Kinder wurden befragt, und insgesamt sind sowohl die Eltern, als natürlich auch die Kinder mit der gegenwärtigen Spielplatzsituation zufrieden. „Grundlegend kann gesagt werden, dass die Spielplätze in punkto Sauberkeit und Bespielbarkeit eigentlich in Ordnung sind“, sagt Julia Schigiol.

Ein großer Punkt seien aber die Spielgeräte – die seien nämlich schon veraltet. Daher wünscht sich die Auszubildende, dass diese an einigen Standorten in Jülich überarbeitet werden. „Ich habe einen Sohn und der geht natürlich auch lieber auf die moderneren Klettergerüste.“ Aber wie sollen die moderneren Spielplätze aussehen?

Wenn man die Kinder fragt, haben sie eine sehr genaue Vorstellung davon, was auf jedem Spielplatz zu finden sein sollte: Auf jeden Fall eine Rutsche. Was auch nicht fehlen darf ist eine Schaukel und ein Klettergerüst. Gemeinsam mit den Auszubildenden haben die Kinder der Kita Villa Kunterbunt ihren Traumspielplatz gebastelt. Aber auch Julia Schigiol hat eine Vorstellung davon, was verändert werden könnte. Ein Klettergerüst in Form eines Schiffes wäre eine von vielen Möglichkeiten. In jedem Fall sei eine modernere und ansprechendere Gestaltung wünschenswert.

Welche Veränderungen wann vorgenommen werden, steht noch nicht fest. Die Spielplatzkommission wird sich aber schon im nächsten Termin mit Hilfe des Projekts „Spielplatzdetektive“ über die Zukunft der Jülicher Spielplätze beraten.


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