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Wenn die Sirenen schweigen

Der Warntag hat in Jülich ein Problem offenbart, das so nicht zu erwarten war.

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Archivbild: Sirene | Foto: Pholidito - stock.adobe.com
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Stell dir vor es ist bundesweiter Warntag – und in Jülich bleiben die Sirenen still. So geschehen am heutigen Mittwoch. Während alle anderen Warnkanäle wie die NINA-App einwandfrei funktionierten, die Mobiltelefone dank Cell Broadcast rappelten und piepten, machten die städtischen Sirenen offenbar um 11 Uhr schon Mittagspause. Was war da los? Beziehungsweise warum war nichts los?

„Die einzelnen Meldesysteme müssen angesprochen werden. Das hat auch bei allen Kanälen funktioniert – mit Ausnahme der Sirenen“, hieß es auf Nachfrage des HERZOGs aus dem Rathaus. Kurzum: Das Signal der Kreisleitstelle kam bei den Sirenen nicht an, beim letzten bundesweiten Warntag hatte dies noch einwandfrei funktioniert. Gute Nachricht: Die Sirenen an sich funktionieren, das Problem wurde gefunden. Offenbar gibt es aufgrund der nach dem letzten Warntag vorgenommenen Neuausstattung einen Fehler bei der Adressierung. Die Leitstelle funkte sozusagen Alarm, aber die Sirenen fühlten sich nicht angesprochen. Dieser technische Fehler wird nun behoben.

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Dass der Warntag ein Problem offenbar hat, das so nicht bekannt war, ist einer der Gründe, warum es diesen Tage gab. Kein falscher Alarm also mit Blick auf die schweigenden Sirenen, aber alles halb so wild. Beim nächsten Mal wird es laut, verspricht die Stadt.

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Stephan Johnen
Kein Muttkrat, aber im Besitz einer Landkarte. Misanthrop aus Leidenschaft, der im Kampf für Gerechtigkeit aus Prinzip gerne auch mal gegen Windmühlen anreitet. Ist sich für keinen blöden Spruch zu schade. Besucht gerne Kinderveranstaltungen, weil es da Schokino-Kuchen gibt, kann sich aber auch mit Opern arrangieren.

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