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Wiesen-Einrichter, Blättersammler und Ökoguards ausgezeichnet

Der innogy-indeland Klimaschutzpreis würdigt Initiativen, die sich auf besondere Weise für den Umwelt- und Klimaschutz in einer Kommune einsetzen. Energie einsparen, Umweltbeeinträchtigungen reduzieren, die Qualität von Luft und Wasser verbessern, Lebensräume erhalten oder zur Umweltbildung beitragen: Klimaschutz erstreckt sich auf viele Gebiete. Entsprechend vielfältig waren die Ideen.

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Mit Fleiß und Ausdauer gegen die Miniermotte - dafür gab es den Umweltpreis 2019 für die BI Kastanienallee Rurdamm. Foto: privat
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Die Stadt Jülich hat unter sieben Bewerbern drei Preisträger ausgewählt. Die Urkunden und symbolischen Schecks über das Preisgeld von insgesamt 2.500 Euro wurden vom Beigeordneten Martin Schulz gemeinsam mit Jens Bröker, Geschäftsführer der Entwicklungsgesellschaft indeland GmbH und Sarah Thießen, Kommunalbetreuerin der innogy, übergeben. Beigeordneter Martin Schulz zeigte sich vor allem vom Ideenreichtum der Bewerber beeindruckt.

Erster Preisträger waren die Pfadfinderschaft Sankt Georg, Stamm Franz von Sales, die einen brachliegenden Tennisplatz zu einer ökologisch wertvollen Erlebniswiese aufwerten möchten. Hierfür werden rund 1000 Tonnen Mutterboden aufgetragen, Obstbäume angepflanzt, eine Totholzhecke sowie Hochbeete angelegt und Wildblumen gesät. Dazu wurden die Mitglieder mit 1.250 Euro ausgezeichnet.

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Mit einem Preisgeld von 750 Euro und dem zweiten Preis wurde die Bürgerinitiative Kastanienallee Rurdamm geehrt. Über 100 Bürgerinnen und Bürger sammeln Jahr für Jahr Kastanienlaub, um den Schädlingsbefall durch Miniermotten einzudämmen. Ergänzend wurden Nistkästen platziert, die den natürlichen Fressfeind der Motte, die Meise, anlocken sollen.

Der dritte Preis ging an das Mädchengymnasium Jülich. Die Schülerinnen wurden mit einem Preisgeld von 500 Euro bedacht. Diese setzen sich als „Ökoguards“ für einen ressourcenschonenden Betrieb ihres Schulgebäudes ein, indem sie sich um die Einhaltung von Heizregeln in den Klassen sowie für angemessene Beleuchtung und Sauberkeit in Klassenräumen einsetzen. Außerdem referieren sie zu Tier- und Umweltschutzthemen und führen Sammelaktionen für das Tierheim in Düren durch.

„Auch in diesem Jahr wird wieder ein großes bürgerschaftliches Engagement ausgezeichnet, das zeigt, dass wir im indeland ein echter Zukunftsraum sind. Denn all unsere Bemühungen sind darauf ausgerichtet, die Region für die Zukunft der Menschen im indeland nachhaltig zu entwickeln“ freut sich Jens Bröker von der Entwicklungsgesellschaft indeland GmbH.

Gruppenfoto der Preisträger des Klimaschutzpreises 2019 Foto: Stadt Jülich / Gisa Stein
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Stadt Jülich
Hightech auf historischem Boden - Jülich ist eine Stadt mit großer Vergangenheit. Mit über 2000 Jahren gehört sie zu den Orten mit der längsten Siedlungstradition in Deutschland. In der historischen Festungsstadt und modernen Forschungsstadt, die sich auch mit den Schlagworten „Stadt im Grünen“, „Einkaufsstadt“, Renaissancestadt“, „Herzogstadt“ und „kinder- und familienfreundliche“ Stadt kennzeichnen lässt, leben heute ca. 33.000 Menschen.

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