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Rechtzeitig fertig geworden

Die Wendelinuskapelle Stetternich wurde durch Ehrenamtler frisch saniert

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Wendelinuskapelle in Stetternich. Foto: Volker Goebels
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Acht Monate Arbeit haben Stetternicher in die Renovierung ihrer über 300 Jahre alten Wendelinuskapelle gesteckt. Im Februar wurde die in den letzten Dürrejahren vertrocknete 50 Meter lange Eibenhecke mit Unterstützung von Gerät und Mannschaft der RWE-Power gerodet. Eine Rotbuchenhecke wurde neu angelegt. In Abstimmung mit der Unteren Denkmalbehörde, Stadt Jülich, wurden geeignete Farben für den Neuanstrich der Kapelle von außen gewählt und ließen die Kapelle bald hell und frisch erstrahlen.

Anschießend wurde die Inneneinrichtung der Kapelle, wie Bänke und Altar, gründlich gereinigt und die Wände fachmännisch neu gestrichen. Ebenfalls „überholt“ wurden die beiden Holzskulpturen, die den Altar flankieren, der hl. Wendelinus und Rochus aus dem 16. Jahrhundert, und die „Säulenheiligen“, die Figuren des Franz von Assisi und des Antonius von Padua, die in den Jahren um 1900 entstanden sind.

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Vervollständigt wurde das Renovierungswerk mit der Installation einer solarbetriebenen Innen-Beleuchtung und im Außenbereich durch neuen Splittbelag rund um die Kapelle.

Es ist nach 1985 die zweite Renovierung, der die Kapelle aus dem späten 18. Jahrhundert unterzogen wurde. Der Patron, der hl. Wendelin (555–617) soll als irischer Missionar in Trier gelebt haben. Er ist Schutzheiliger des Viehs und daher findet alljährlich eine Tiersegnung in Stetternich statt, die sich großer Beliebtheit erfreut.

Zur Freude der Ehrenamtler konnten sie rechtzeitig zur Wendelinusandacht alle Arbeiten abgeschließen. Peter Rainer zählte trotz Corona-Einschränkungen etwa 100 Tierfreunde, die daran mit Pferden, Hunden, Katzen, einen Schaf und anderer Vierbeiner zur Tiersegnung gekommen waren.

Peter Rainer sagt: „Viele haben großen Dank verdient! Die, die ausdauernd und mit vielen Ideen mitgeholfen und sich gequält haben. Die, die Geräte und Materialien zur Verfügung gestellt haben und die, die großzügig gespendet haben. Der Zusammenhalt der Stetternicher Dorfgemeinschaft hat es ermöglicht, dass die Wendelinuskapelle nun im neuen Glanz erstrahlt.“

Fotos: Volker Goebels


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