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Was tun bei sexualisierter Gewalt?

Der evangelische Kirchenkreis richtete eine Anlaufstelle für Kinder und Jugendliche, die konkret Hilfe nach sexueller Gewalt suchen, Beratung benötigen oder weitere Informationen zum Thema erhalten möchten.

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Das Beratungsteam (v.l.) Birgitt Lux, Ursula Hensen, Maren Geiser-Heinrichs und Susanne Rüssler. Foto: Kristina Demirovic
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Sexualisierte Gewalt gegen Kinder und Jugendliche kann überall und jederzeit passieren, sei es in sozialen Medien, auf dem Schulhof oder im familiären Umfeld. Viele Menschen würden diesen Gedanken lieber verdrängen. Nur wer Missbrauch als Gefahr erkennt und Rat einholt, kann wirksam handeln.

Für diese Thematik errichtete der Kirchenkreis Jülich eine Anlaufstelle die nach einjähriger Erfahrung in die Öffentlichkeit treten möchte, um von ihren Erfahrungen zu berichten.Sie setzen sich für Menschen, ein die gezielt Hilfe bei sexueller Gewalt suchen und Beratung oder weitere Informationen zum Thema sich einholen möchten. Das Angebot richtet sich insbesondere an Kinder und Jugendliche sowie deren Betreuer, die sexuelle Gewalt erfahren oder erlebt haben.

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Ziel ist es, Kinder und Jugendliche vor sexueller Gewalt zu schützen, Betroffenen schnelle Hilfe und Beratung zu bieten und sexueller Gewalt wirksam ein Ende zu setzen. Die Beratung kann bei Bedarf auch anonym erfolgen.

Maren Geiser-Heinrichs zuständige für die Fachstelle für spezialisierte Beratung betont: „Zu uns kommen Kinder und Jugendliche, die selbst von sexueller Gewalt betroffen sind, unsicher sind, an wen sie sich wenden können und Unterstützung benötigen. Oder sie bemerken etwas Verdächtiges und haben ein schlechtes Bauchgefühl.“ Auch in ausweglosen Situationen, wenn eine betroffene Person über Erfahrungen mit sexueller Gewalt oder Hinweise auf das Thema spricht, ist die Fachstelle ansprechbar. „Wir bieten da auch Unterstützung. Jeder kann ohne Wissen der Eltern anonym zu uns kommen.“

Birgitt Lux, Leiterin der Beratungsstelle, fährt fort: „Wir sind eine Anlaufstelle auch für Erziehungsberechtigte, Lehrer und Vereine, die mehr Unterstützung benötigen in diesen Themenfeld oder ihnen etwas Verdächtiges aufgefallen ist und sie nicht wissen, wie sie damit umgehen sollen.“

Alle Angebote sind vertraulich,freiwillig und kostenfrei, unabhängig von Konfession, Weltanschauung, geschlechtlicher Identität und Nationalität.

Kontakt zur Fachstelle kann man mit Maren Geiser-Heinrichs vor Ort in der Aachener Straße 13 A in Jülich aufnehmen, telefonisch unter 02461 / 52655 und per Mail [email protected]​​​​​​​​​​​​​​


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