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Neue Perspektiven fürs TZJ

Die Entscheidung fiel bei einer Sondersitzung des Aufsichtsrats des Technologiezentrums: Die Gesellschafter planen einen Ausbau der Kapazitäten am Standort Jülich.

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Technologiezentrum Jülich im Königskamp. Foto: tee
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Die TZJ GmbH überprüft derzeit intensiv, ob sich Möglichkeiten ergeben können, ein neues Technologiezentrum, das dann wieder den modernsten Standards entsprechen soll, zu errichten. Im Sinne einer einschlägigen Konzentrationszone wäre hierfür der Brainergy-Park Jülich als künftiger Standort vorgesehen. In der vergangenen Woche traf sich der TZJ-Aufsichtsrat, um diese Perspektive grundsätzlich zu erörtern und auch erste Weichenstellungen für eine Realisierung dieser Idee vorzunehmen.

Die neue Immobilie könnte damit mittelfristig den zurzeit genutzten Bürokomplex an der Karl-Heinz-Beckurts Straße ersetzen, der 1992 in Betrieb ging und für den es bereits jetzt mehrere Kaufinteressenten gibt. Mit einer Reinvestition der Kauferlöse sähe sich die TZJ GmbH in die Lage versetzt, dem ansteigenden Platzbedarf der im Zentrum erfolgreich expandierenden Unternehmen als auch der weiterhin starken Nachfrage aus der Gründerszene noch besser gerecht werden zu können.

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Diese Zielsetzungen rückt auch Carlo Aretz, der Geschäftsführer des Zentrums in den Fokus seiner Überlegungen. Ihn hat der Aufsichtsrat beauftragt, die Machbarkeit der Grundidee auf den Prüfstand zu stellen: „Mit dem neuen Technologiezentrum könnten wir nicht nur den aktuell erforderlichen Platzbedarf decken, sondern wollen damit langfristig die notwendigen räumlichen Kapazitäten für ein weiteres kontinuierliches Wachstum der jungen innovativen Unternehmen am Standort schaffen“.

Der Dürener Landrat, Wolfgang Spelthahn vertieft diese Stoßrichtung, wobei er mit diesem Vorhaben zusätzlich „die große Chance einen zweistelligen Millionenbetrag in Jülich reinvestieren zu können und damit ein deutliches Signal im Strukturwandel zu setzen“, verbindet. Standortsicherung und Standortdynamik sind Vorzeichen, denen aus Sicht der Stadt Jülich ein besonderes Augenmerk gilt: „wir schaffen uns so eine solide und zukunftsträchtige Basis, die überaus erfolgreiche Arbeit des Technologiezentrums der vergangenen Jahrzehnte im Brainergy-Park unter dem bewährten Management fortzusetzen und damit auch den künftigen Generationen von innovativen Existenzgründern durch die gestuften Entwicklungsangebote im Park eine dauerhafte Heimat bieten zu können“, ergänzt der Jülicher Bürgermeister Axel Fuchs.

Karsten Beneke, stellvertretender Vorstandsvorsitzender des Forschungszentrums Jülich, betonte, dass durch den Vorgang kein Fadenriss entstehen dürfe: „Angesichts der Anforderungen des Strukturwandels in unserer Region stehen wir als Gesellschafter und Partner des TZJ gerade jetzt in der Verantwortung, die Erfolgsgeschichte des Technologiezentrums in Kontinuität weiterzuentwickeln sei es jetzt im Königskamp oder zukünftig auf der Merscher Höhe.“

Der Aufsichtsrat wird sich auf seinen Sitzungen künftig der Weiterentwicklung dieses Vorhabens, gestützt auf die Arbeit der Geschäftsführung, kontinuierlich widmen. Im Laufe des kommenden Jahres soll dabei die Basis für eine endgültige Entscheidung gefunden werden.


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