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Angst als Türöffner

Vorsicht vor Betrug an der Haustüre: Laut Polizeibericht ließen sich Unbekannte EC-Karte und PIN übergeben.

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Foto: pixabay
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Am Samstag klingelte bei einer 83-jährigen Dame aus Jülich das Telefon. Am anderen Ende der Leitung schien ein besorgter Bankmitarbeiter zu sein, der berichtete, Betrüger hätten versucht, Geld vom Konto der Dame abzubuchen. Die Bank habe dies verhindern können, müsse nun aber einen Mitarbeiter vorbeischicken um die EC-Karte zum Konto abzuholen, damit man eine Sicherheitsprüfung durchführen könne.

Die besorgte Seniorin willigte ein. Nur kurze Zeit später klingelte es an ihrer Haustüre. Ein integer aussehender Unbekannter nahm die Karte in Empfang. Nach dem Hausbesuch klingelte erneut das Telefon, nun benötige man noch den PIN zur Karte, um mit der Prüfung beginnen zu können. Ausgestattet mit allem was sie brauchten, entwendeten die Betrüger einen Teil des Ersparten der Betroffenen vom Konto.

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Vor allem ältere Menschen werden zu Opfern der Betrugsmasche, bei denen Unbekannte sich als Bankmitarbeitende ausgeben und unter einem Vorwand die EC-Karten sowie die PIN-Nummern der Betroffenen entwenden um Geld von deren Konto abzubuchen. Teilweise erbeuteten die Täter in den letzten Wochen Summen im vier- und fünfstelligen Bereich. Die Polizei ruft zur Vorsicht auf und klärt noch einmal auf:

Banken, Sparkassen und andere Behörden schicken keine Mitarbeitenden ins Haus, um EC-Karten abzuholen.
Sensible Daten weder telefonisch noch persönlich an der Haustüre an Dritte herausgeben.
„Beenden Sie das Telefonat oder schließen Sie die Haustüre. Fragen Sie bei Ihrer Bank nach, wenn Sie sich unsicher sind. Ebenso
können Sie sich an eine Vertrauensperson oder an den Polizeinotruf wenden.“


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