Im Rahmen eines Kontrolleinsatzes der Niederländisch-Belgisch-Deutschen Arbeitsgemeinschaft der Polizei (NeBeDeAgPol) hat die Kreispolizeibehörde Düren zahlreiche Verkehrsteilnehmende kontrolliert und mehrere Verstöße festgestellt. So ist es einer Pressemitteilung zu entnehmen. Ziel des gemeinsamen Einsatzes sei gewesen, die Verkehrssicherheit zu erhöhen, Hauptunfallursachen zu reduzieren und grenzüberschreitende Kriminalität einzudämmen.
Im Kreis Düren kontrollierten die Einsatzkräfte dem Bericht zufolge insgesamt 78 Fahrzeuge und 89 Personen. Bei fünf Fahrzeugführenden hätten sich Hinweise auf eine Fahrt unter Einfluss von Betäubungsmitteln ergeben.
Außerdem sei einmal Alkohol am Steuer festgestellt worden, bei dem der gemessene Atemalkoholwert bei 1,54 Promille gelegen habe. Der Führerschein sei entsprechend beschlagnahmt worden.
Darüber hinaus hätten die Beamtinnen und Beamten vier Strafanzeigen gefertigt. Zwei davon, so die Polizei, betrafen Verstöße gegen das Pflichtversicherungsgesetz.
Eine weitere Strafanzeige habe sich gegen einen Fahrzeugführer gerichtet, der offenbar ohne Fahrerlaubnis gefahren sei. Damit zusammenhängend sei gegen den Fahrzeughalter eine Strafanzeige gefertigt worden, da er dies zugelassen hatte.
Weitere Ordnungswidrigkeiten seien unter anderem die Nutzung von Mobiltelefonen während der Fahrt, mangelhafte Bereifung sowie Verstöße gegen die Ladungssicherung gewesen. Insgesamt seien fünf Ordnungswidrigkeitenanzeigen in diesen Bereichen gefertigt worden.
Bei weiteren Kontrollen hätten die Beamtinnen und Beamten unter anderem Verstöße gegen die Gurtpflicht, defekte Beleuchtung, die Nutzung von E-Scootern ohne Versicherungskennzeichen sowie die Mitnahme einer zweiten Person auf einem E-Scooter geahndet.
Auch seien Radfahrende, die ohne Licht unterwegs waren, festgestellt worden. Insgesamt seien 15 Verwarnungsgelder erhoben worden.
Der Kontrolleinsatz fand zeitgleich in der StädteRegion Aachen sowie in den Kreisen Heinsberg, Euskirchen und Düren statt, heißt es weiter. Beteiligt waren neben deutschen Polizeibehörden auch Einsatzkräfte aus den Niederlanden und Belgien sowie weitere Behörden.
Betont wird, dass die Planung und Umsetzung gemeinsamer Einsätze zu den Kernaufgaben der NeBeDeAgPol gehört. Der Kontrolleinsatz sei ein Beispiel für diese Zusammenarbeit. Auch künftig seien weitere gemeinsame Schwerpunktkontrollen vorgesehen, um die Sicherheit in der Euregio Maas-Rhein nachhaltig zu stärken.



















