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Schwerpunkt pastorale Räume

Das Bistum Aachen sieht sich für die Zukunft wirtschaftlich gut aufgestellt, heißt es in der jüngsten Pressemitteilung. „Wir werden weiterhin nachhaltig investieren. In die Seelsorge und Bildung“, sagt Generalvikar Dr. Andreas Frick.

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Foto: pixabay
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Das Bistum Aachen hat „Kassensturz“ gemacht und seine Bilanz veröffentlicht. Obwohl für die kommenden Jahre sinkende Kirchensteuereinnahmen prognostiziert werden, sollen bei den Mitteln für pastorale Aufgaben und für Bildungseinrichtungen keine Abstriche gemacht werden, teilt das Bistum mit. Auch 2022 flossen die Kirchensteuern in Höhe von 279,8 Millionen Euro nahezu vollständig in Seelsorge, Bildung und Caritas. Für 2024 erwartet das Bistum ein Kirchensteuervolumen in Höhe von 275 Mio. Euro.

Die mittel- und langfristige Haushaltsplanung sichere auch 2022 eine Verlässlichkeit des kirchlichen Dienstes. Insgesamt profitierten Kirchengemeinden, Kindertagesstätten, Schulen und Einrichtungen der Caritas von einem um 3,8 Prozent gestiegenen Volumen des Nettohaushalts. „Dies zeigt unser klares Bekenntnis zum zentralen Auftrag der katholischen Kirche“, unterstrich Diözesanökonom Martin Tölle. Die gesamte Finanzplanung werde von einem guten und effizienten Kostenmanagement begleitet.

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Das vergangene Jahr sei mit einem Jahresüberschuss von 23,8 Millionen Euro (Vorjahr 49,7 Mio. Euro) abgeschlossen worden. Davon würden 15 Millionen Euro zur Finanzierung erhöhter Instandhaltungs- und Investitionsmaßnahmen der Bischöflichen Schulen zwischen 2024 bis 2026 bereitgestellt. Weitere fünf Millionen Euro sollen in energetische Maßnahmen bei Gebäuden fließen. Zusätzlich werden aus dem verbleibenden Bilanzgewinn in Höhe von 3,8 Millionen Euro im laufenden Monat November Kirchengemeinden, katholischen Verbände sowie die verbandliche Caritas mit insgesamt 3 Millionen Euro unterstützt, um die überplanmäßig gestiegenen Personalkosten abzufedern, die insbesondere durch die Inflationsausgleichsprämie entstanden sind.

Auf der Grundlage des Jahresabschlusses 2022 sowie einer Prognose für das Haushaltsjahr 2023 hat der Kirchensteuer- und Wirtschaftsrat in seiner Sitzung am 9. November das Budget für das Haushaltsjahr 2024 des Bistums Aachen beschlossen. Dieses sähe bei prognostizierten Kirchensteuereinnahmen von 275 Millionen Euro Netto-Ausgaben von insgesamt 269 Millionen Euro vor.

Auf Grundlage des „Heute bei Dir“-Prozesses setzt der Haushalt neben der ausgewogenen Finanzierung von Seelsorge, Bildung und Caritas/Weltkirche auch einen Schwerpunkt in der Restrukturierung der territorialen Grundstruktur hin zu voraussichtlich 44 Pastoralen Räumen, sowie den Investitionen in die Gebäude der Bischöflichen Schulen. Zudem wird in die Digitalisierung und Optimierung der Kommunikation und der Verwaltungsprozesse investiert.


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