Manchmal geht es auch bei der Verwaltung direkter, als man denkt: Im vergangenen Planungs-, Umwelt- und Bauausschuss sollte eigentlich ein Antrag eingebracht werden, der sich für eine Beleuchtung in Kirchberg einsetzen sollte. Dieser war allerdings, wie sich in der Sitzung herausstellte, überholt.
Laut zunächst Christian Klems (UWG JÜL) hatte Mobilitätsmanagerin Claudia Tonic-Cober bereits im Vorfeld bei den Ortsvorstehenden angefragt, an welchen Orten in den Dörfern Beleuchtung vonnöten ist. Daher schlug er vor abzuwarten, wie das Ergebnis umgesetzt wird.
Hierzu pflichtete Baudezernent Robert Helgers bei, dass ihm das Schreiben vorliege und man auf die Rückmeldung warte. Anschließend stelle die Verwaltung die Ergebnisse vor.
Die Initiative der Verwaltung fand auch in anderen Fraktionen Zuspruch. Christine Klein (Bündnis 90 / Die Grünen) begrüßte die Anfrage der Mobilitätsmanagerin und befand, dass es an vielen Stellen Verbesserungsbedarf gebe. Es müsse eine Priorisierung angestellt oder zumindest Kriterien der Dringlichkeit festgelegt werden.
Auch Harald Garding (SPD) empfand die Vorgehensweise als sinnvoll. Allerdings gab er zu bedenken, dass es wichtig sei, nur zielführende Maßnahmen vorzuschlagen, die einen für alle wahrnehmbaren Mehrwert bieten.



















