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Was erwartet ein Ausbildungsbetrieb

Über mangelnde Ausbildungsreife bei Schulabgängern wird viel geredet. Umfragen zeigen, dass Ausbildungsbetriebe sich gerade bessere Umgangsformen von ihrem Nachwuchs wünschen.

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Foto: Adobe Stock
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Eine gepflegte Erscheinung und gutes Benehmen dürfen gerade beim Berufseinstieg nicht unterschätzt werden. Worauf kommt es dem künftigen Ausbilder noch an? Neben guten Noten zählen auch Selbstständigkeit, Selbstvertrauen, Durchhaltevermögen, gute Manieren, Teamgeist sowie Lern- und Leistungsbereitschaft. In einem Vorstellungsgespräch wird erwartet, dass der künftige Azubi genau begründen kann, warum sie oder er genau diesen Ausbildungsberuf erlernen möchte.

Worauf schauen die Ausbilder und die Personaler, die die Azubis in größeren Betrieben einstellen? Pünktlichkeit, Höflichkeit, respektvoller Umgang miteinander und vernünftige Kleidung sollten eine Selbstverständlichkeit sein. Ausbildungsbetriebe legen natürlich auch Wert auf gute Noten, oft wird ganz besonders auf die Fächer Mathematik und Deutsch geschaut. Aber Schulnoten sind nicht alles. Ausbildungsbetriebe erwarten von ihren Bewerbern auch soziale Kompetenzen wie Leistungsbereitschaft, Zuverlässigkeit und Teamfähigkeit.

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Gerade die sozialen Kompetenzen bekommen immer mehr Gewicht. Pünktlichkeit, gepflegtes Auftreten, Zuverlässigkeit, Eigenverantwortung oder die Fähigkeit, auch Schlechte-Laune-Zeiten diszipliniert zu überstehen, sind überall ein Muss. In Jobs, in denen die Arbeit im Team entsteht, zählen Freundlichkeit und die Bereitschaft, zuzuhören und Aufgaben gemeinsam zu lösen. Einsame Nerds, die sich allein mit ihrem Computer am wohlsten fühlen, dürften selbst in modernen IT-Firmen Probleme bekommen.
Auch wer eine kaufmännische oder eine technisch orientierte Ausbildung wählt, kommt mit bloßer Affinität zu Tabellen und Fakten nicht weit. Ohne eine große Portion Neugier, Selbstständigkeit und die Bereitschaft, immer wieder Neues zu lernen, wird es in fast allen Berufszweigen schwierig.

Vorstellungsgespräch

Wer als Schüler oder Schulabsolvent die ersten Male in die reale Arbeitswelt hineinspaziert, der trifft auf eine fremde Welt. Kein Wunder, dass jeder bei Bewerbungsgesprächen nervös wird… Und bemühte Coolness zu zeigen, macht es oft nur noch schlimmer. Selbstverständlich sollte es sein, dass der Bewerber oder die Bewerberin pünktlich zum vereinbarten Vorstellungstermin erscheint, angemessen gut gekleidet und nicht übertrieben gestylt ist sowie in Sprache und Körperhaltung die angebrachte Höflichkeit an den Tag legt. Sich lümmeln, Kaugummi kauen oder am Smartphone fummeln sind absolute „No-Gos“.
Ein gutes Bewerbungs-Interview braucht Vorbereitung. Wer vom Chef oder Personalverantwortlichen unter die Lupe genommen wird, sollte sich vorher gut über die Firma und die Ausbildung, die man machen will, informieren.
Wichtig ist, sich nicht zu verstellen, sondern die eigenen Stärken und Schwachstellen zu kennen sowie die Motivation für den gewählten Beruf zu schildern.


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