Mundart – oft synonym als Dialekt verwendet – ist eine regional begrenzte, meist nur mündlich verwendete Sprachform, die von der allgemeinen Standardsprache – Hochdeutsch – abweicht. Mundartkultur umfasst alle sprachlichen und kulturellen Ausdrucksformen einer regionalen Sprachgemeinschaft, wie lokale Dialekte, Literatur, Musik, Theater und Bräuche.
Mundart ist ein wichtiger emotionaler Anker und Ausdruck von Heimatverbundenheit, der oft als „Seelenmassage“ oder besonders prägnant für den Charakter einer Region empfunden wird.
Als Bewahrer der Jülich „Mottersproch“ verstehen sich die Mundartfreunde im Jülicher Geschichtsverein.
Am Donnerstag, 26. November veranstalten sie in Kooperation mit dem Kulturbahnhof, ab 18 Uhr ihren traditionellen „Rheinischen Mundartabend – Jesonge und Verzällt“.
Ein heiter beschwingtes Programm, bei dem für jeden Mundartbegeisterten etwas dabei sein sollte, wurde für diesen Abend zusammengestellt. Begleitet werden sie musikalisch bei ihren Lidern vom „Quetschemann“ Jörg Fuhrländer. Erstmals in diesem Jahr mit ihren Sketchen dabei: „Die 3 von Joeste“ (Maritta Esser – Renate Heuser und Roswitha Mertens).
Karten sind für 10 Euro im Vorverkauf im KuBa-Kiosk erhältlich. Weitere Informationen und Anmeldung unter 0 24 61 / 34 66 43 oder auf www.kuba-juelich.de
Ein Abend voller Dialekt, Humor und Musik erwartet die Besucherinnen und Besucher – nahbar, regional und mit viel Herz.