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Tag des offenen Denkmals erstmalig digital

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Der Tag des offenen Denkmals, der von der Deutschen Stiftung Denkmalschutz koordiniert wird, findet bundesweit jedes Jahr im September statt. Dieses Jahr hat die Corona-Pandemie auch den Dankmaltag nicht verschont, und so wird am Sonntag, 13. September, zum ersten Mal der Digitale Tag des offenen Denkmals gefeiert, ganz im Sinne des diesjährigen Mottos „Chance Denkmal: Erinnern. Erhalten. Neu denken.“

Das Museum Zitadelle hat im Rahmen seiner Öffnungszeiten die Tore für Besucher geöffnet, aber unter den Auflagen des Hygienekonzepts. Das gewohnte Veranstaltungsprogramm mit Führungen, Ausstellungen, Kinderaktionen und Zitadellencafé kann leider nicht stattfinden. Dafür werden virtuelle Tore geöffnet und interessante neue digitale Formate angeboten: Filme, virtuelle Ausstellungsführungen, Audioguides und eine Mitmachaktion eröffnen die Möglichkeit, das Denkmal Zitadelle und seine Geschichte zu erleben – ein Museumsbesuch auf Abstand.

Spannende Einblicke in den Museumsalltag bietet der Dokumentarfilm „Museumsgeschichten“, der von zwei hoch motivierten Praktikantinnen des Museums gedreht wurde. In Zusammenarbeit mit dem HERZOG-Magazin erscheint die Filmreihe „Der HERZOG im Museum“. In dieser Reihe wurden bisher veröffentlicht: „Das Porträt Herzog Wilhelms V“, „Das Bild der Herzöge von Kleve“ und „Christina die schwierige Mystikerin“. In 100 Sekunden stellen Kurzfilme die Zitadelle, das römische Jülich und den Landschaftsmaler Johann Wilhelm Schirmer vor.

Auch wenn zurzeit keine Führungen angeboten werden, können Interssierte an einer virtuellen Führung durch die Ausstellung „Bildgewaltig – Bilder der Zerstörung Jülichs“ teilnehmen. Die Ausstellung, die die Bombardierung und fast vollständige Zerstörung Jülichs am 16. November 1944 thematisiert, ist noch bis Dezember dieses Jahres im Schlosskeller zusammen mit der Ausstellung „Überleben in Jülich: Fotos zu Kriegsende und Neubeginn“ des Fördervereins Festung Zitadelle Jülich zu sehen.

Zum 75. Jahrestag des Kriegsendes 1945 ist außerdem im Infopavillon im Innenhof der Zitadelle die Kunstinstallation „Die Büchse der Pandora – Saat und Ernte“ von Hermann Scharpf ausgestellt, die der Grausamkeit des Krieges Ausdruck verleiht. Ein Audioguide und eine digitale Postkarte informieren über die Intention des Künstlers und seiner Installation. Die Audioradtour „Burgen, Schlösser und Herrensitze im Jülich Land“ zu den Jülicher Ortsteilen Barmen und Broich bietet eine Vorlage für eine reelle Radtour.

Zum guten Schluss könnern die künstlerisch vielfältigen und liebevollen Einsendungen zur Mitmachaktion „Kunst im Quadrat – Der Jülicher Memory & Art Quilt“ von zu Hause aus zu betrachtet werden.

Alle digitalen Angebote werden laufend erweitert und sind auf der Internetseite des Museums www.museum-zitadelle.de zu finden. Instagram vervollständigt das Angebot durch Posts und Stories aus dem Museum unter www.instagram.com/museumzitadelle.

Veranstaltungsort

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