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Für jemanden durch’s Feuer gehen

"Tag der offenen Tür" bei der Löschgruppe "Stadtmitte".

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Foto: Luana Esser
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„Auf alten Werten Neues aufbauen“, sagte Oberbrandmeister der Freiwilligen Feuerwehr Jülich, Markus Wahn, zu der Definition von Tradition. Um diese Werte aufrechtzuerhalten, fand am Samstag der Tag der offenen Tür der Löschgruppe Stadtmitte statt.

Die Besucherschaft ist vielfältig, nicht nur Familien mit Kids, sondern auch Technik- und Fahrzeuginteressierte, bahnten ihren Weg zum Gerätehaus auf der Lorsbecker Straße. Neben Angeboten für Kinder, wie einer Hüpfburg, wurde eine Fahrzeugschau geboten.

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Markus Wahn erzählte, dass er erst skeptisch war, als er morgens in den Himmel schaute, denn alles deutete auf Regen hin, doch die Zweifel verflogen schnell, als dann doch die Sonne, ihr Gesicht zeigte. „Fazit: wir sind begeistert“, so Wahn, denn bereits Nachmittags haben viele Interessierte der Wache einen Besuch abgestattet. Abends fanden dann die Höhepunkte statt, die noch mehr Besucher anlockte. Darunter die Beförderung und Ehrungen einiger Alltagshelden.

Swen Henseler, der Leiter der Feuerwehr, sagte zu den Highlights: „Der Kontakt zur Bevölkerung und die dadurch erkennbare Wertschätzung und das Miteinander.“ Auch das interne Treffen bereitet den beiden besonders Freude. Gesicht zu zeigen habe ebenfalls eine bedeutende Wichtigkeit, denn den Menschen Einblicke zu geben führe vielleicht dazu, dass mehr Menschen den Weg ins Ehrenamt finden. Die Löschgruppe der Stadtmitte hat Personalmangel zu beklagen. Auch die Dienstbeteiligung leide darunter.

Wichtig sei auch der Nachwuchs. Swen Henseler erzählt von der Jugendleitung, die auch Ferienlager und Übungsdienste für die jungen Retter anbieten. Bereits Kinder ab sechs Jahren können sich beteiligen. Gerade für diese Altersklasse ist die Nachfrage hoch, daher wurden hier schon Wartelisten für die Kleinsten angelegt. Bei den Erwachsenen sehe dies leider anders aus. Wahn und Henseler sprachen entsprechend die Einladung aus: „Es besteht ein großes, weites Aufgabenfeld in der Feuerwehr, deshalb sind alle Bevölkerungsschichten und Berufsgruppen erwünscht.“

Falls nun Interesse geweckt wurde, kann man auf der Internetseite http://www.feuerwehr-juelich.de Informationen finden.

Fotos: Luana Esser

 


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