Start Kreis Düren Das „ninJA“ nimmt Fahrt auf

Das „ninJA“ nimmt Fahrt auf

Die Pandemie hat für viel Einsamkeit gesorgt, vor allem bei Kindern und Jugendlichen. Dafür gibt es nun das neue Jugendmobil "ninJA", das die Integration und den Austausch unter den Heranwachsenden vorantreibt.

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Feierliche Vorstellung des neuen Jugendmobils "ninJA" mit Ulrich Lennartz (Geschäftsführer SkF Düren), Elke Ricken-Melchert (Kreis-Dezernentin), Landrat Wolfgang Spelthahn, Tim Valter (SkF Düren und "ninJA"-Fahrer), Heinz-Peter Braumüller (Vorsitzender Jugendhilfeausschuss Kreis Düren), Stefanie Heinrichs (stellvertretende Geschäftsführung SkF Düren), Kathrin Sartorius und Hubert Brüßeler (beide Kreis Düren). (v.r.). Foto: Kreis Düren
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Während der Jugendbus „Die Wilde 13 2.0“ schon seit vielen Jahren im Kreisgebiet unterwegs ist, gibt es jetzt eine neue Form der mobilen Jugendarbeit: das Jugendmobil „ninJA“. Es setze ein klares Zeichen für Akzeptanz und Integration.

„Das neue Kinder- und Jugendmobil ,ninJA‘ ist ein Symbol für den offenen Umgang mit queeren Kindern und Jugendlichen aus dem Kreis Düren. Wir wollen den vorhandenen Gesprächsbedarf nutzen, um noch mehr Akzeptanz zu schaffen. Und ich wünsche natürlich stets eine gute Fahrt“, betont Landrat Wolfgang Spelthahn bei der feierlichen Vorstellung des Jugendmobils.

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Das „nin“ stehe für ein Neupronomen, das für die genderneutrale Ansprache geschaffen wurde. „JA“ stehe für die Jugendarbeit beziehungsweise das Jugendamt.

Ziel des neuen Angebotes sei es, Menschen aufgrund ihrer Lebensentwürfe nicht aus dem gesellschaftlichen Leben auszuschließen, sondern sie zu akzeptieren und integrieren. Die Kinder und Jugendlichen sollen frei aufwachsen und einer offenen Welt begegnen können. Dies läge dem Kreis Düren besonders am Herzen und sei auch in dem Kinder- und Jugendförderplan 2021-2025 festgeschrieben worden.

„Bei den Kindern und Jugendlichen ist ‚queer‘ ein riesiges Thema. Das haben wir in vielen Gesprächen festgestellt und umso schöner ist es, die erste niedrigschwellige Anlaufstelle für die Arbeit mit und für queere Kinder und Jugendliche im gesamten Kreisgebiet zu ermöglichen“, freut sich Elke Ricken-Melchert, Leiterin des Dezernats IV, dessen Aufgabenschwerpunkt im Bereich Soziales, Familie und Senioren liegt.

Die Kinder und Jugendlichen im Kreis Düren haben durch die Corona-Pandemie einen erhöhten Nachholbedarf an sozialer Interaktion und Gemeinschaft, welche für ihre individuelle Entwicklung unverzichtbar seien. Um den Einsatz insbesondere in kleineren Ortschaften oder an für den Jugendbus schwer zugänglichen Plätzen zu ermöglichen, sei „ninJA“ etwas kleiner als der Doppeldecker „Die Wilde 13 2.0“. Dadurch sei auch ein grundsätzlich flexiblerer Einsatz möglich.

Das Kinder- und Jugendmobil werde in enger Kooperation und Abstimmung mit dem Träger, dem Sozialdienst katholischer Frauen Düren sowie dem Amt für Kinder, Jugend und Familie, in der Regel an fünf Tagen in der Woche im Kreis Düren eingesetzt.

Der neue Bus diene sowohl der Ergänzung und Unterstützung vorhandener offener Kinder- und Jugendarbeit, als auch der Bedarfsdeckung bei fehlenden Angeboten. Das Mobil wird von dem Kreis Düren in Kooperation mit dem Sozialdienst katholischer Frauen Düren betrieben.


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