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MuseumMobil in Jülich

Das MuseumMobil des Hauses der Geschichte Nordrhein-Westfalens kommt nach Jülich.

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Eröffnungsveranstaltung MuseumMobil Kempen, 25.07.2024, im Städtischen Kramer-Museum (Franziskanerkloster) Foto: Jan Heesen / Haus der Geschichte NRW
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Aus allen Landesteilen werden insgesamt 53 Objekte bereit gestellt, die Geschichten erzählen, Erinnerungen wecken und von der Zeit der Landes-Gründung bis heute berichten. Das MuseumMobil will dazu einladen, das Land neu zu entdecken, Neues über Nordrhein-Westfalen zu erfahren und vor allem mitzumachen und sich auszutauschen.

Zeitzeugen kommen zu Wort und sollen Geschichte lebendig werden lassen. Es besteht die Möglichkeit, Zusammenhänge von Kohle, Stahl und Fußball oder von Umweltkatastrophen, sozialem Engagement und kreativem Erfindergeist zu entdecken. Außerdem wird dargestellt, wie Politik, Protest und Partizipation Deutschland prägen. Man kann versteckte Weltmarktführer und traditionsreiches Handwerk kennen lernen und sowohl in Musik, als auch Karneval und Kirmes eintauchen.

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Am Dienstag, 21. April, lädt das Mobil zu einem Vortrag zur Eröffnung „Eine echte „Stunde Null“ um 19 Uhr in der VHS am Aachener Tor ein. Nach dem Ende des vom NS-Deutschland angezettelten Krieges im Mai 1945 mussten auch die zerstörten deutschen Städte wiederaufgebaut und nahezu alle politischen Strukturen neu gedacht werden. Auf Jülich traf ersteres bekanntermaßen in besonderem Maße zu: Es wurde de facto vollständig zerstört und anschließend systematisch wieder aufgebaut und ist damit ein prägendes Beispiel für den Umbruch dieser Zeit. Zur Eröffnung von MuseumMobil im Kreis Düren beleuchtet Dr. Jonas Becker vom Haus der Geschichte Nordrhein-Westfalen in seinem Vortrag die Frage, welche konkreten Folgen das Kriegsende für Jülich hatte und wie der Wiederaufbau die Stadt dauerhaft geprägt hat.

Am Mittwoch, 29. April, findet der sogenannte Sammelmittwoch von 15 bis 18 Uhr, ebenfalls in der Volkshochschule statt. Alle Jülicher sind dazu eingeladen, an diesem Tag, Objekte der Geschichte mitzubringen. Das können etwa Dachbodenfunde aus der Zeit nach 1946, die von Jülich, Region, Alltag, Wirtschaft oder Sport erzählen, Dokumente, Fotos oder Gemälde. Mit diesen mitgebrachten Objekten soll dann die Museumssammlung weiter ausgebaut werden.

Das Mobil dreht nun seine Runden durch Nordrhein-Westfalen, da das Haus der Geschichte in Düsseldorf aktuell saniert wird.

Vom 22. bis zum 29. April wird es auf dem Kirchplatz stehen und hat täglich von zehn bis 18 Uhr geöffnet.


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