Start Magazin Geschichte/n „Voll die Ehre“

„Voll die Ehre“

Neue LVR-Filmdokumentation widmet sich den Maibräuchen des Junggesellenvereins Körrenzig

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Die Mitglieder des Vereins tragen den Maibaum. Aus dem Jahr 1979. Foto: Detlef Perscheid
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Der Junggesellenverein Körrenzig ist inzwischen der einzige seiner Art im Stadtgebiet Linnich. Das LVR-Institut für Landeskunde und Regionalgeschichte begleitete ihn während des 175. Jubiläums in der Maisaison 2018 mit der Kamera. Daraus ist nun der Film „Voll die Ehre“ entstanden, der Einblicke in die Bräuche und Rituale gibt und die Bedeutung des Vereins für seine Mitglieder und die Dorfgemeinschaft zeigt.

Im Rahmen einer virtuellen Premierenfeier am Samstag, 27. März, um 19 Uhr, wird der Film „Voll die Ehre“ Maibräuche des Junggesellenvereins Körrenzig nun auf dem Youtube-Kanal „Alltagskulturen im Rheinland“ präsentiert.

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„Der porträtierte Junggesellenverein stand mit seinen Maibräuchen bereits Ende der 1970er Jahre im Mittelpunkt einer ILR-Filmdokumentation. Diese Aufnahmen ergänzen nun das Material aus den aktuellen Dreharbeiten und Interviews. Es bietet sich somit ein vergleichender Blick auf die Herstellung von Maibildern, die Aufnahmerituale der Neumitglieder und das Maifest im Abstand von 40 Jahren“, so die so Autorin des Films und LVR-Mitarbeiterin Andrea Graf. Trotz dieser Zeitspanne wird die Fortführung der Traditionen von den Junggesellen und Maifrauen als besonders empfunden – eben „voll die Ehre“.

Seit den 1960er Jahren dokumentiert das LVR-ILR das Alltagsleben im Rheinland mit der Kamera. Rund 260 Filmdokumentationen sind seitdem entstanden und ein großer Teil auf dem Youtube-Kanal „Alltagskulturen im Rheinland“ einsehbar.

Im Jubiläumsjahr 2018 breiteten auf 136 Seiten Guido von Büren, Simon Matzerath und Alois Döring ihr Wissen über die „Maibräuche im Rheinland“ aus – zentrale betrachtet wird das Brauchtum im Altkreis Jülich. Anlass für die Recherche und den eigenen Buchtitel war das 175-jährige Bestehen des Junggesellenverein Körrenzig 1843, dem Archäologe, Historiker und Herausgeber Simon Matzerath 13 Jahre lang federführend angehörte und noch im vergangenen Jahr als „Ussklöpper“ bei der Versteigerung dabei war.


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