Start Magazin Gesundheit Moderne Labordiagnostik erfolgreich etabliert

Moderne Labordiagnostik erfolgreich etabliert

Ende 2018 haben die ctw-Krankenhäuser die Laborversorgung umgestellt und an einen externen Dienstleister vergeben. „Die Abläufe der Labordiagnostik in den ctw-Krankenhäusern haben sich deutlich verbessert“, fasst Stephan Prinz, ctw-Geschäftsführer die Erfahrungen aus den ersten elf Monaten nach der Umstellung der Labordienstleistungen zusammen. „Wenn es dem Patientenwohl dient, können wir in allen zeitkritischen Bereichen sehr schnell Ergebnisse erhalten und entsprechend handeln“, so Dr. Markus Huppertz-Thyssen, MHBA, Chefarzt der Klinik für Anästhesiologie, Intensivmedizin, Notfallmedizin und Akutschmerztherapie im St. Augustinus Krankenhaus-Lendersdorf.

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Das Elisabeth-Krankenhaus gehört zur Caritasträgergesellschaft West (ctw). Foto: Dorothée Schenk
Das Elisabeth-Krankenhaus gehört zur Caritasträgergesellschaft West (ctw). Foto: Dorothée Schenk
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Damit die Bilanz positiv ausfallen konnte, hat die ctw auf einen erfahrenen Partner gesetzt: Das Labor Dr. Wisplinghoff betreut rund 100 Krankenhäuser bundesweit und verfügt über 44 Fachärzte. So haben die ctw-Einrichtungen ein weit verbreitetes Modell der Labordiagnostik zum Wohle der Patienten und Mitarbeiter erfolgreich umgesetzt.

Dringliche Laborbefunde, die für Therapieentscheidungen notwendig sind, erhalten die behandelnden Ärzte in den Krankenhäusern der Caritas Trägergesellschaft West (ctw) schnell – deutlich schneller als in der Vergangenheit. Dies ist das Fazit nach 11 Monaten der Zusammenarbeit mit dem neuen Labordienstleister, Labor Dr. Wisplinghoff. Davon profitieren die Notfall- und Intensivmediziner, vor allem aber die Patienten, bei denen therapeutische Entscheidungen von bestimmten Laborwerten mit abhängen. Blutbild, Nierenwerte, Blutgerinnungsstörungen, Marker für einen Herzinfarkt oder Entzündungswerte werden direkt vor Ort bestimmt und sind innerhalb von wenigen Minuten verfügbar. Dafür stehen in den ctw-Krankenhäusern moderne Point-of-Care-Testing-(POCT-)Geräte bereit. Mit diesen können die Ärzte die Labordiagnostik quasi am Patientenbett, in der Notaufnahme und auf der Intensivstation vornehmen und die geeignete weitere Behandlung einleiten. Bis Ende des Jahres 2019 werden über 1,6 Millionen Laboruntersuchungen seit der Einführung des neuen Laborkonzeptes für die ctw-Einrichtungen durchgeführt worden sein.

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In den Ambulanzen kann sich darüber hinaus die Wartezeit für die Patienten verkürzen. Hier stellt sich häufig die Frage, ob der Patient im Krankenhaus bleiben muss oder wieder nach Hause gehen kann. Diese Entscheidung hängt nicht selten von Laborwerten ab, die auch hier im Rahmen des Triagesystems vor Ort mit den POCT-Geräten ermittelt werden. So können Patienten, bei denen über eine stationäre Aufnahme entschieden werden muss, von diesem modernen Konzept profitieren.

Die in der Routine eines stationären Aufenthalts geplante Labordiagnostik erfolgt im Labor Dr. Wisplinghoff. Die Blutproben werden mehrmals täglich abgeholt. Bei Bedarf sind jederzeit außerplanmäßige Sonderfahrten möglich.

Die ctw-Krankenhäuser verfügen als weiteren Vorteil des neuen Laborpartners jetzt über eine deutlich größere Blutbank vor Ort. Im St. Augustinus Krankenhaus Düren-Lendersdorf, im St. Marien-Hospital Düren-Birkesdorf, im St. Elisabeth-Krankenhaus Jülich, im St. Josef-Krankenhaus Linnich und im St. Joseph-Krankenhaus Prüm liegen ausreichend Blutkonserven in den Häusern bereit. Der jeweilige Transfusionsverantwortliche, in den Krankenhäusern der ctw stets ein erfahrener Intensiv- und Notfallmediziner, ist zudem Leiter des Blutdepots. Er ist somit vor Ort in den Krankenhäusern. Ihm steht bei speziellen Fragestellungen rund um die Uhr an 365 Tagen im Jahr ein Facharzt für Transfusionsmedizin des Labors Dr. Wisplinghoff als Berater telefonisch zur Verfügung. Aufgrund der Größe und fachlichen Kompetenz des neuen Partners gilt dasselbe auch für jede labormedizinische Fragestellung, für die erfahrene Fachärzte für Labormedizin als Ansprechpartner zur Verfügung stehen. Auch eine zeitnahe mikrobiologische Beratung und Befundbesprechung zwischen Antibiotic- Stewardship-Experten der Krankenhäuser und Fachärzten für Mikrobiologie ist rund um die Uhr möglich.


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