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Maßnahmen für Solidarität

Die IHK Aachen hat mehrere Initiativen ins Leben gerufen, die die wirtschaftlichen Schäden durch die Coronakrise abdämpfen sollen. Neben einer Facebookgruppe und dem Projekt "FAIRzichten" ist auch eine Plattform für Lieferdienste mit dabei.

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Foto: pixabay
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Die Industrie- und Handelskammer (kurz IHK) Aachen erhöht ihre Serviceleistungen zur Eindämmung der Folgen der Coronakrise. Um bei Händlern aus der Region einzukaufen, lokale Dienstleistungen in Anspruch zu nehmen oder Hilfsprojekte zu unterstützen, startet die IHK Aachen drei Onlineinitiativen. Ziel sei es, die Solidarität zu fördern, das Allgemeinwohl zu stärken und den Zusammenhalt zu forcieren.

„Wir möchten die enormen Herausforderungen, vor denen unsere Unternehmer und die gesamte Gesellschaft jetzt stehen, mit Tatkraft und Solidarität meistern“, betont Gisela Kohl-Vogel, Präsidentin der IHK Aachen. „Wir alle können die Folgen der Pandemie dämpfen, indem die Starken den Schwächeren helfen und wir uns gemeinsam füreinander einsetzen.“

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Eine der Initiativen heißt #GemeinsamStark. Dabei stellt die IHK Aachen in einer öffentlichen Facebook-Gruppe Unternehmen und Forschungseinrichtungen vor, die sich derzeit besonders für das Allgemeinwohl engagieren und der Pandemie ihre Kreativität und Expertise entgegensetzen. Außerdem wird auf gemeinnützige Initiativen von Händlern, Dienstleistern und Privatpersonen hingewiesen. Wer Interesse an einer Veröffentlichung habe, könne sein Projekt der IHK Aachen unter [email protected] mitteilen, so die IHK Aachen.

Über die Internetseite http://www.wir-fairzichten.de können Kunden Dienstleister finanziell entlasten, die ihnen am Herzen liegen, indem sie auf Rückerstattungen „FAIRzichten“. Via Online-Formular wird schnell und einfach eine freiwillige Verzichtserklärung auf den Weg gebracht, in der das begünstigte Unternehmen und die Höhe des Verzichts festgelegt werden. Auch kulturelle Einrichtungen, deren Veranstaltungen etwa aufgrund der Pandemie abgesagt werden mussten, können auf diese Weise finanziell unterstützt werden. „Wir FAIRzichten“ ist ein Gemeinschaftsprojekt mehrerer IHKs in Deutschland, so auch der IHK Aachen.

Auf der IHK-Website http://www.aachen.ihk.de/wir-liefern findet sich eine Auflistung, welche stationären Händler trotz Pandemie aktiv sind und ihre Waren zu den Kunden liefern oder einen Abholservice anbieten. Außerdem werden dort Restaurants mit Liefer- und Abholservice aus der Region veröffentlicht. Unternehmer, die das anbieten und in die Übersicht aufgenommen werden möchten, können sich per E-Mail an [email protected] melden.

Neben den neuen Online-Initiativen hat die IHK Aachen bereits ihre Service- und Beratungsangebote für Unternehmer erweitert. Die Experten der IHK Aachen sind unter der Hotline 0241 4460-0 telefonisch erreichbar, um Unternehmer über die NRW-Soforthilfe zu informieren und Fragen zu beantworten.


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