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Jülicher Solar-Sprit auf Schweizer Baustelle

Das Cleantech-Unternehmen Synhelion hat zum ersten Mal einen Bagger des Schweizer Bauunternehmens Eberhard Bau AG mit erneuerbarem Diesel betankt.

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Philipp Furler, Synhelion-CEO, freut sich über die neue Kooperation. Foto: Synhelion
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Der Einsatz auf der Baustelle des Brüttener Tunnels bei Bassersdorf (Zürich) zeigt, dass synthetische Treibstoffe auch unter anspruchsvollen Bedingungen zuverlässig funktionieren, so das Unternehmen. Der erneuerbare, synthetische Diesel stammt aus der Jülicher Synhelion Anlage DAWN, die seit zwei Jahren Treibstoffe im industriellen Massstab produziert. Mit dieser ersten Lieferung setzen die beiden Schweizer Unternehmen einen wichtigen Impuls für die nachhaltige Transformation der Baubranche.

Schwere Baumaschinen können aufgrund ihres hohen Energiebedarfs nur mit grossem Aufwand elektrifiziert werden. Im meist unerschlossenen Gelände von Baustellen sind flüssige Treibstoffe deshalb weiterhin die praktikabelste Lösung, heißt es in einer Mitteilung. Synhelions erneuerbarer Diesel erbringt die gleiche Leistung wie herkömmlicher Diesel und reduziert die Netto-CO2-Emissionen um bis zu 100 Prozent. Als „Drop-in-Treibstoff“ kann er in bestehenden Motoren ohne technische Anpassungen verwendet werden, wie der Einsatz im Bagger der Eberhard Bau AG
zeigt. Ab 2027 plant das Schweizer Bauunternehmen grössere Mengen von Synhelions Diesel zu beziehen.

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„Unsere Mitarbeitenden arbeiten mit schweren Baumaschinen unter anspruchsvollen Bedingungen. Entscheidend ist, dass Leistung und Zuverlässigkeit stimmen. Dieser erste Einsatz von Synhelions Diesel zeigt, dass erneuerbare Treibstoffe auch im Baustellenalltag reibungslos funktionieren“, sagt
Silvan Eberhard, Leiter Logistik der Eberhard Unternehmungen.

Der erste Betrieb eines Baggers mit erneuerbarem Diesel sei ein weiteres Beispiel für die vielfältigen Anwendungsbereiche von Synhelions Treibstoffen, betont das Cleantech-Unternehmen, das die Einsatzfähigkeit von erneuerbarem Kerosin, Diesel und Benzin bereits im Luft-, See- und
Strassenverkehr demonstriert hat.
„Maschinen im Bau- und Infrastrukturbereich werden noch lange auf flüssige Treibstoffe angewiesen sein“, ist sicher Philipp Furler, Co-CEO und Mitgründer von Synhelion sicher. „Erneuerbare Treibstoffe bieten hier eine realistische und sofort einsetzbare Möglichkeit, Emissionen zu reduzieren. Um einen echten Beitrag zu Netto-Null-Emissionen zu leisten, ist es nun entscheidend, dass wir unsere Technologie hochskalieren, um die Produktionskosten zu senken.“


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