
Mit ihrer Rechenleistung auf Exascale-Niveau bietet die JUPITER AI Factory (JAIF) einzigartige Möglichkeiten zum Training von KI-Modellen in Europa, heißt es in einer aktuellen Mitteilung des Forschungszentrums. Damit eröffnet JAIF Start-ups, kleinen und mittleren Unternehmen, kurz KMU, sowie Forschenden und der Industrie einen kostenlosen, schnellen und einfachen Zugang zu Rechenzeit.
Nun erweitert die „KI-Fabrik“ ihre Infrastruktur und ihr Leistungsspektrum durch die Zusammenarbeit mit dem NVIDIA Inception-Programm für Start-ups. Das US-amerikanische Unternehmen mit Sitz in Kalifornien ist einer der größten Entwickler unter anderem von Grafikprozessoren und Chipsätzen weltweit.
JAIF basiert auf JUPITER, Europas erstem Exascale-Supercomputer. Indem JAIF mit dem NVIDIA Inception-Programm zusammenarbeitet – das Start-ups ebenfalls Zugang zu Entwicklertools, Schulungen und einem Netzwerk aus Investoren und technischen Experten bietet – bringt sie ihre enorme Rechenleistung direkt in ein größeres, rasch wachsendes Ökosystem für KI-Innovation ein. Damit erhöht sie ihre Sichtbarkeit bei Start-ups und KMU im deutschen und europäischen KI-Umfeld.
Diese Kooperation ergänzt die bereits bestehenden Partnerschaften von JAIF. Auch der offene sogenannte „herstellerneutrale“ Zugang zu europäischen KI-Ressourcen und Möglichkeiten für das „High Performance Computing HPC“ wird auf diese Weise erweitert.
Mit diversen Aktivitäten soll zudem der Wissensaustausch gefördert und praktische Kompetenzen für die Entwicklung von KI- und HPC-Anwendungen vermittelt werden. Dazu gehören zum Beispiel gezielte Schulungs- und Mentoring-Angebote.
Zudem werden durch die Kooperation die Rechenressourcen und Serviceangebote von JAIF über das NVIDIA Inception-Portal noch sichtbarer. Start-ups und auch kleinen und mittleren Unternehmen wird dann eine leistungsstarke, hochmoderne KI-Infrastruktur offenstehen – sowohl über die regulären Antragswege von JAIF als auch über das NVIDIA Inception-Portal als ergänzenden Zugangsweg. Durch diese Kombination sollen für das JAIF-Ökosystem neue Nutzergruppen gewonnen und bestehende Dienstleistungsangebote stärker genutzt werden.
JAIF-Anwender erhalten ergänzende Expertise im Wissenstransfer und in den jeweiligen Fachdisziplinen, was die effektive Nutzung der vorhandenen Rechenkapazitäten fördert. Die Verknüpfung eines größeren Ökosystems für KI-Innovation mit europäischen KI- und HPC-Ressourcen soll dazu beitragen, den Einsatz und die Skalierung von KI-Anwendungen in zahlreichen Feldern voranzutreiben – darunter im Gesundheitswesen, in der Energieversorgung, der Fertigung, in den Bereichen Klima und Umwelt, Bildung, Kultur und Medien sowie im öffentlichen Sektor und im Finanz- und Versicherungswesen.
Zur vollständigen Meldung auf der Internetseite des FZJ.


















