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Vorentwurf zur Ortsumgehung

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Ab 2022 wird die Rurbrücke gesperrt. Ein Neubau steht an. Foto: Volker Goebels
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Robert Helgers, Leiter des Tiefbauamtes der Stadt Jülich, erläuterte im Planungsausschuss auf Nachfrage den Sachstand zum Thema „Ortsumgehung“. Ein Konzept sei entwickelt worden, bei dem der Nord-Westring zuerst Richtung Brückenkopf-Park und dann unter der Autobahn hindurch weiter Richtung Verkehrsübungsplatz bis zur K15 (Hasenfelder Straße) geführt werden soll. Diesbezüglich sei auch mit der Stadtentwicklungsgesellschaft gesprochen worden, weil dort eine Weiterentwicklung stattfinden soll. Darüber und über die Einzelheiten zu den Varianten soll der Ausschuss in der Sitzung am 2. Dezember informiert werden.

Ebenso geplant ist eine Projektvorstellung von Straßen.NRW, die der Grund für die Ortsumgehung ist: Nach den Hochwasserereignissen im Sommer geht es nicht mehr um eine Sanierung, sondern um einen Neubau der Rurbrücke. Laut Helgers hat Straßen.NRW dieses Vorhaben mit höchster Priorität versehen. Im Zuge der Neu-Baumaßnahme soll eine sogenannte Straßenaufweitung an beiden Enden erfolgen und die Brücke um einen Rad-Gehweg erweitert werden. Mit den Arbeiten, die voraussichtlich ein Jahr dauern, soll nach Plan im kommenden Jahr begonnen werden. Gleichzeitig wird nach Möglichkeiten der Verkehrsführung für die Zeit der Brückensperrung gesucht.

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1 KOMMENTAR

  1. Zitat: „Ein Konzept sei entwickelt worden, bei dem der Nord-Westring zuerst Richtung Brückenkopf-Park und dann unter der Autobahn hindurch weiter Richtung Verkehrsübungsplatz bis zur K15 (Hasenfelder Straße) geführt werden soll.“
    Es gibt aufgrund der Landesverkehrsplanung seit den 1970er Jahren keinen „Nord-Westring“. Daher hat die Stadt Jülich entlang der Straßen der ehemaligen Ringplanung Neubaugebiete erschlossen und für Höchstpreise Grundstücke an Bauherren ud Investoren für Haus- und Wohnungsbau verkauft. Die inzwischen ca. 7 000 Jülicher- und Lich-SteinstraßerInnen rechts und links der Wiesenstraße, Brunnenstraße und des von-Schöfer-Rings werden daher ganz sicher keine neue Pseudo-Ortsumgehung der Innenstadt mitten durch Ihre Wohngebiete „Schweizer Siedlung, Sternschanze, Am Blauen Stein, Altes FH-Gelände und Campus FH etc.“ akzeptieren.

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