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Wasser aus Aldenhoven

Die von den Stadtwerken verkündete Wasserknappheit ist Thema in vielen Medien. Nun gibt es gute Nachrichten: Das Verbandswasserwerk Aldenhoven versorgt ab sofort Kirchberg, Bourheim und Koslar und sorgt damit für deutliche Entlastung.

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Jahresversammlung des Naturschutzvereins Koslar
Für Bourheim, Koslar und Kirchberg gibt es jetzt Wasser aus Aldenhovener Brunnen. Foto: HZG Archiv
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In Jülich wird das Wasser knapp – mit dieser Nachricht von den Stadtwerken begann der Montagmorgen. Eine Nachricht, die mindestens in Nordrhein-Westfalens Medien einen Widerhall fand, von Express bis n-tv wurde über den Jülicher Wassermangel berichtet. Doch keinesfalls nur in der Herzogstadt sind die Bürger zum Wassersparen aufgerufen, von einem Engpass in der Wasserversorgung sind viele Kommunen betroffen wie unter anderem der WDR berichtet. Diese haben einiges gemein, erläutert Stadtwerke-Pressesprecheirn Sigrid Baum: „Es sind vor allem Kommunen im ländlichen Raum, die ihr Wasser aus eigenen Brunnen beziehen.“ Kommen dann noch, wie in Jülich, ein spürbarer Bevölkerungszuwachs, viele Einfamilienhäuser mit eigenen Gärten und vielleicht sogar eigenem Pool und dann auch noch sehr wenig Regen hinzu, wird es eben auch Ende Mai schon eng.

Zwar soll am kommenden Wochenende das Wetter deutlich nasser werden. Damit wird auch die Wasserknappheit vorübergehend nicht mehr so deutlich ins Gewicht fallen, wirklich „behoben“ ist das Problem damit jedoch nicht. „Entgegen der landläufigen Meinung ist Regenwasser nicht sofort als Trinkwasser nutzbar. Es versickert im Grundwasser und kann erst nach vielen langen Jahren Teil des für uns nutzbaren Tiefenwassers sein“, erläutern die Stadtwerke.

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Eine gute Nachricht: Es gibt Unterstützung aus der Nachbarkommune. Das Verbandswasserwerk Aldenhoven übernimmt ab sofort die Versorgung der Stadtteile Kirchberg, Bourheim und Koslar. „Damit entlasten uns die Aldenhovener sehr, denn so kann sich der Wasserstand unserer Trinkwasserspeicher besser erholen“, freut sich Dr. Uwe Macharey, Technischer Leiter der Stadtwerke Jülich. „Für diese kollegiale Unterstützung sind wir sehr dankbar. Der Verbandswasserwerk will uns so lange unterstützen, wie dies notwendig ist.“

Die Stadtwerke verweisen darauf, dass das Aldenhovener Wasser selbstverständlich allen gesetzlichen Vorgaben entspricht und einwandfrei ist. Durch die veränderte Fließrichtung könne es allerdings in den ersten Tagen zu einer bräunlichen Verfärbung des Wassers kommen.

Die Unterstützung aus Aldenhoven entbindet aber die Jülicher Bevölkerung nicht von der Notwendigkeit, Wasser einzusparen, macht der Technische Leiter deutlich. „Denn die Füllstände unserer Trinkwasserspeicher müssen sich deutlich mehr erholen können. Dazu kann jeder seinen Teil beitragen.“

Wie lange die Wasserknappheit andauert, lässt sich kaum prognostizieren. Neben den klimatischen Bedingungen spielt auch das Verhalten der Menschen eine große Rolle: Wenn der eigene Pool mit Trinkwasser befüllt und der Rasen gesprengt wird, wird es schneller wieder eng. „Jeder eingesparte Liter zählt“, appelliert Machery, denn gerade bei den heißen Bedingungen sei Wasser das wichtigste Lebensmittel.


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