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Literaturaustausch online

Die Evangelische Erwachsenenbildung bietet einen Kurs über die Autoren Judith und Alfred Kerr an.

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Foto: pixabay
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Das zweiteilige Online-Seminar über Alfred und Judith Kerr beginnt am Donnerstag, 27. Mai, und wird am Donnerstag, 10. Juni, fortgeführt. Der Kurs findet jeweils um 17 Uhr statt.

Interessierte können sich bei der Evangelischen Erwachsenenbildung im Kirchenkreis Jülich unter 02461 9966 0 beziehungsweise [email protected] unter Angabe der kompletten Kontaktdaten anmelden. Die Teilnahme ist gebührenfrei. Voraussetzung für die digitale Teilnahme ist ein entsprechendes digitales Endgerät mit Mikrophon und Kamera. Angemeldete Teilnehmer erhalten vor der Veranstaltung den Link zum Online Vortrag.

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Alfred Kerr, der 1867 in Breslau geboren wurde, gehörte zu den wichtigsten Autoren der Weimarer Republik. Vielleicht ist er heute vergessen, daran möchte die Evangelische Erwachsenenbildung im Kirchenkreis Jülich mit der Referentin Margret Hanuschkin etwas ändern. Anders seine Tochter Judith, die über ihren Roman „Als Hitler das rosa Kaninchen stahl“ und der späteren Verfilmung recht bekannt ist. Beide stellt Margret Hanuschkin in einer zweiteiligen Reihe vor. Alfred Kerr war ein europäische Flaneur, brillanter Journalist und Autor und ein bekannter und gefürchteter Theaterkritiker. Seine Sätze waren kurz und pointiert. Er war ein brillanter Unterhalter und schließlich bei den Frauen sehr beliebt. 1933 wurden seine Werke verbrannt. Er musste ins Exil. Nach mehreren Stationen kam die Familie in London an. Hier endet seine schriftstellerische Laufbahn, denn im Englischen war er nicht zu Hause. Ganz anders seine Tochter. Sie wuchs in Großbritannien auf und sie schreibt aus der Sicht eines Kindes ihren Roman „Als Hitler das rosa Kaninchen stahl“. Judith schrieb auf Englisch, das ihr zur Muttersprache geworden war. Ins Deutsche übersetzt hat das Buch, das bis heute Schullektüre geblieben ist, Annemarie Böll. Nicht so bekannt ist, dass Judith Kerr zwei Fortsetzungen zu dem Buch geschrieben hat. Ihre Schriften ergeben zusammen mit den Werken ihres Vaters ein Abbild von rund 50 Jahre europäischer Zeitgeschichte und schildern eine ungewöhnliche Familie und ihr Schicksal.

 


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