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Bürgernah und nachvollziehbar

Jülicher InHK-Projektstände werden am Tag der Städtebauförderung präsentiert

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In den vergangenen Jahren wurde die Bürgerschaft in zahlreichen Entwicklungsschritten am Prozess beteiligt. Der Tag der Städtebauförderung soll nun Ergebnisse und den Stand der Dinge ebenso vorstellen wie einen Ausblick auf zeitnahe Projektschritte liefern. Fotos: Stadt Jülich/Gisa Stein
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Die Stadt will den landesweiten Tag der Städtebauförderung am Samstag, 14. Mai, nutzen, um über die aktuellen Umbaupläne und Förderangebote für private Bauherren und Investoren zu informieren und mit den Bürgerinnen und Bürgern ins Gespräch zu kommen.

„Unsere Stadt ist im Prozess der Umgestaltung, an dem seit Anbeginn die Menschen der Stadt beteiligt worden sind. Der Tag der Städtebauförderung bietet ihnen nun eine tolle Gelegenheit, sich über das bisher gemeinsam Erreichte, den Stand der Dinge bei einer Vielzahl von miteinander verbundenen Projekten und den Ausblick auf zeitnahe Umsetzung ihrer eigenen Beschlüsse zu informieren“, freut sich Bürgermeister Axel Fuchs auf das abwechslungsreiche und bürgernahe Programm zum Tag der Städtebauförderung.

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Dieser soll am Samstag, 14. Mai, von 10 bis 16 Uhr zahlreiche Menschen in die Innenstadt locken, die nicht nur Fragen stellen und beantwortet bekommen, sondern sich auch fundierte Auskünfte geben und vor Ort konkrete Maßnahmen erklären lassen können. Ein abwechslungsreiches Programm soll bürgernah die Maßnahmen rund um das InHK nachvollziehbar und Ergebnisse sichtbar machen sowie den weiteren Zeitplan vorstellen.

An der Straßenecke Köln-/Schloßstraße wird von 10 bis 16 Uhr das Infomobil der Stadt Jülich stehen. Mit Schautafeln wird präsentiert, wie der Prozess der Umgestaltung auf Basis der bisherigen Bürgerbeteiligung fortgeschritten ist. Es gibt Informationen zum Lesen, zum Anschauen und natürlich auch reichlich Gelegenheit zum persönlichen Gespräch. Dabei stehen nicht nur die schon in Angriff genommenen Projekte Markt- und Kirchplatz sowie Schlossplatz im Mittelpunkt, sondern auch die Frage, wie private Haus- und Grundeigentümer sowie Gewerbetreibende von der Förderung profitieren können.

Am Infopoint startet um 11 Uhr für alle Interessierten ein Rundgang über Markt- und Kirchplatz mit Mitarbeitenden von der Planungsgruppe MWM Aachen und der Stadtverwaltung, die die bereits beschlossenen Maßnahmen direkt vor Ort vorstellen – ob Böden, Bäume oder Bänke. Wann kommend die Bagger? Wo kann ich dann parken, welche Bäume werden gepflanzt und wo steht dann der Brunnen? Wo findet der Wochenmarkt statt, komme ich noch in alle Geschäfte? Die Fülle der Fragen wird so groß sein wie das Bemühen von Planern und Verwaltung, auf alle eine Antwort zu finden.

Um 15 Uhr startet – ebenfalls am Infopoint – der zweite Rundgang zum benachbarten Schlossplatz. Für diesen ist der Planungsstand noch nicht so weit fortgeschritten wie für den Markt- und Kirchplatz. Damit liegt vor allen Beteiligten ein noch etwas weiterer Weg bis zur Umsetzung – auch vor der Bürgerschaft mit ihren Mitwirkungsmöglichkeiten. Erste Anregungen sind bereits eingeholt. Weitere sollen folgen – aus unterschiedlichen Blickwinkeln betrachtet: von Senioren über Kinder oder im Sinne der Inklusion. Gibt es wieder einen Pavillon? Wie soll eine Veranstaltungsfläche aussehen? Wächst endlich wieder Rasen? Kann ich irgendwo mein Fahrrad sicher parken und wo sind öffentliche Toiletten? Auch hier werden durch Planer und Verwaltung zahlreiche Anregungen und Gestaltungswünsche aus der Bürgerschaft erhofft.

Der Tag der Städtebauförderung wird außerdem eine gute Gelegenheit sein, der Bevölkerung das neue Jülicher Citymanagement vorzustellen, dessen Besetzung aktuell im Vergabeverfahren ist und zum Tag der Städtebauförderung voraussichtlich besetzt sein wird. Das Citymanagement wird dann bei der Stadtentwicklungsgesellschaft in der Poststraße 14 angesiedelt. In Kooperation mit der Bauberatung wird das Citymanagement rund um Themen wie Innenstadtbeirat, Verfügungsfond Innenstadt und das Haus- und Hofprogramm für private Investoren innerhalb des InHK-Bereiches vorgestellt.

„Der Tag der Städtebauförderung soll dazu einladen, sich beim bisher erfolgreich praktizierten Prozess der Bürgerbeteiligung auch zukünftig einzubringen“, so Petra Dören-Delahaye vom Jülicher Planungsamt. Weitere Information rund um den Tag der Städtebauförderung erteilt sie unter 02461-63279 oder unter [email protected].

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Stadt Jülich
Hightech auf historischem Boden - Jülich ist eine Stadt mit großer Vergangenheit. Mit über 2000 Jahren gehört sie zu den Orten mit der längsten Siedlungstradition in Deutschland. In der historischen Festungsstadt und modernen Forschungsstadt, die sich auch mit den Schlagworten „Stadt im Grünen“, „Einkaufsstadt“, Renaissancestadt“, „Herzogstadt“ und „kinder- und familienfreundliche“ Stadt kennzeichnen lässt, leben heute ca. 33.000 Menschen.

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