
Die Ausstellung „Die historischen Eifelrennen ab 1922 – Ursprung einer Motorsportlegende“ ist offiziell eröffnet. Viele Besucherinnen und Besucher nutzten bei der feierlichen Auftaktveranstaltung die Gelegenheit, in die frühe Motorsportgeschichte der Eifel einzutauchen.
Im Mittelpunkt stehen die legendären Eifelrennen rund um Nideggen, Heimbach und die Eifel – lange bevor der Nürburgring zum Zentrum des Motorsports wurde. Besonders gewürdigt wird der Dürener Gustav Münz, dessen historischer Sieg sich in diesem Jahr zum 100. Mal jährt. Seine Urenkel sowie die Nachfahren seines Konkurrenten Robert Felten waren ebenfalls anwesend und kamen mit den Besucherinnen und Besuchern ins Gespräch. Auch Originalexponate wie Pokale, Fotos und Siegermedaillen sind in der Ausstellung zu sehen.
Landrat Ralf Nolten betonte die große Bedeutung der Burg Nideggen als Anziehungspunkt für den Motorsport und dankte allen Beteiligten – darunter Museumsleiterin Luzia Schlösser, den Initiatoren des MSC Burgring Nideggen/Eifel und dem Förderverein des Burgenmuseums. „Hinter diesen Ausstellungen steckten viele Stunden Arbeit und Herzblut. Sie gehören in die Burg Nideggen, das ‚gute Haus des Kreises Düren’. Hier zeigt sich das Gesicht und die vielfältige Geschichte unserer schönen Heimat.“
Der erste stellvertretende Bürgermeister Nideggens, Hubert Müller, betonte den touristischen Wert, den diese Rennen zur Folge haben. Noch heute würden die Strecken um die Burg in Anwesenheit begeisterter Gäste mit historischen Fahrzeugen abgefahren. Museumsleiterin Luzia Schlösser hob den Wandel und die Entwicklung hervor. Die Ausstellung sei ein Symbol für das Bewahren und den gleichzeitigen Blick nach vorne. Georg Becker, der den Sieger-Ford von Gustav Münz von 1926 nachgebaut hat, gab dem Publikum einen Einblick in das Rennleben von vor 100 Jahren.
„Wir glauben, die Renngeschichte muss erzählt werden und wir wollen zeigen, was der Kreis und die Burg Nideggen international bedeutet haben. Das Eifelrennen zählte weltweit zu den bedeutendsten“, sagte Ralf Heidbüchel, Vorsitzender des MSC Burgring Nideggen/Eifel. Musikalische untermalte Elmar Valter auf der Gitarre die Eröffnung. Einen besonderen Dank spricht der Kreis der Sparkasse für die finanzielle Unterstützung aus.
Die Ausstellung ist noch bis zum 23. August im Burgenmuseum Nideggen, Kirchgasse 10, zu sehen. Geöffnet ist das Museum dienstags bis sonntags von 10 bis 17 Uhr.


















