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6000 Stunden im Einsatz

Beim Technischen Hilfswerk wurden jüngst die Ehrungen für ihren Einsatz beim Starkregeneinsatz 2021 übergeben.

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Übergabe der Ehrung. Foto: Jessica Sybertz
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Rund 40 Helferinnen und Helfer erhielten Ende September in einer Ehrungsfeier die Urkunden und Coins für ihren Einsatz während des Starkregenereignisses im Sommer 2021. Der Jülicher Bürgermeister, Axel Fuchs, hob in seiner Ansprache besonders die gute Zusammenarbeit von THW und Feuerwehr in Jülich hervor und bedankte sich bei den THW-Einsatzkräften für ihren Einsatz.

Die vom Innenminister von NRW, Herbert Reul, vorgesehene Dankesehrung für das Land NRW hat der Jülicher Bürgermeister, der in der Einsatzlage ebenfalls im Krisenstab saß, übergeben. Er fasste kurz den Einsatzablauf in seiner Kommune zusammen und betonte mehrfach, die professionelle und tolle Arbeit, die er vom THW gesehen hat. Mit den Worten, er sei stolz auf „sein“ THW, übernahm er die Ehrung der Helferinnen und Helfer.

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„Als ich am 14. Juli morgens um 7 Uhr die ersten drei Helfer mit Sandsäcken in die Städteregion entsandte, war mir nicht klar, dass ich die kommenden Wochen beim THW verbringen würde“, so begann der Zugführer des THW Jülich, Jochen Schüsseler, seinen Rückblick auf den Starkregeneinsatz. Für die Jülicher Helferinnen und Helfer war der 14. Juli der Start in einen der längsten Einsätze der Ortsverbandsgeschichte. Bereits am Nachmittag des 14. Juli bereiteten sich die Jülicher Feuerwehr, das THW und die Hilfsorganisationen auf eine einsatzreiche Nacht vor. Dass sie über vier Tage lang kaum schlafen würden ahnte zu dieser Zeit niemand. Insgesamt waren die Jülicher THW-Einsatzkräfte sieben Wochen im Einsatz und leisteten über 6.000 Einsatzstunden.
Überregionaler Einsatz des Jülicher THW

Von der lokalen Unterstützung in Jülich und Linnich-Tetz angefangen halfen die Jülicher THW-Einsatzkräfte überregional in Aachen, Stolberg und im Kreis Euskirchen. Im stark betroffenen Kreis Euskirchen unterstütze der Technische Zug 14 Tage lang bei den Aufräumarbeiten. Helferinnen und Helfer des Fachzuges Führung und Kommunikation (FK) koordinierten zeitgleich im Hintergrund die Einsätze. Über einen Monat später, Ende August, unterstützen Jülicher Einsatzkräfte des Fachzuges FK erneut für eine Woche die Einsatzleitung THW im Kreis Euskirchen. Mit den sonstigen Einsätzen im Jahr 2021 war jede dritte Dienststunde des THW Jülich in den Diensten der Bevölkerung. Nach dem Rückblick wurde den Helferinnen und Helfer von Dirk Schmitz aus der THW-Regionalstelle in Aachen und Jochen Schüsseler der Einsatz-Coin des THW mit dazugehöriger Urkunde verliehen. Für 10-Jähriges, 20-Jähriges und einmal für 25-Jähriges Engagement im THW wurde Helfern aus dem THW Jülich für ihrer stetes Engagement gedankt.

Besondere Ehrung: Zugführer Fachzug FK mit Helferzeichen in Gold mit Kranz geehrt
Eine besondere Ehrung erhielt Armin Großek, der Zugführer des Fachzuges FK, für sein langjähriges Engagement beim THW Jülich. Auch wenn die Ehrung durch Corona verspätet vorgenommen wurde, freute sich Großek sichtlich über die besondere Auszeichnung. Seit 24 Jahren engagiert sich Großek im Ortsverband Jülich und hat mit seinem Fachzug FK in den vergangenen Jahren viele Einsatzlagen gemeistert. In der Ehrungsrede hob Dirk Schmitz besonders die Vielfältigkeit seiner Aufgaben im Ortsverband hervor. So war Großek viele Jahre als Helfersprecher tätig und kümmerte sich um die Belange der Helferinnen und Helfer. In seiner Funktion als Vorsitzender der THW-Helfervereinigung Jülich e. V. kümmert er sich des Weiteren um die Unterstützung des Ortsverbandes bei Beschaffungen, die durch das THW selber nicht getätigt werden können. Für sein überdurchschnittliches Engagement im THW Jülich bedankten sich Schmitz und Schüsseler bei Armin Großek und verliehen ihm das THW-Helferzeichen in Gold mit Kranz.


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