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Auszeichnung für „10 Prozent Internationalität“

Das Berufskolleg Jülich freut sich über die Auszeichnung für seine Aktivitäten zur „Internationalen Zusammenarbeit in der europäischen Berufsbildung“, mit der dieses besondere Engagement durch Schulministerin Yvonne Gebauer gewürdigt wird.

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Sylvia Wimmershoff (Leiterin der EU-Geschäftsstelle Köln der Bezirksregierung Köln), Schulleiterin des Berufskollegs Jülich Heike Schwarzbauer, Boris Preuss (Abteilungsdirektor 4 - Schule der Bezirksregierung Köln) bei der Auszeichnung. Foto: BKJ
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„Strategisch – beruflich – mobil“ – unter diesem Motto fördert die EU-Geschäftsstelle der Bezirksregierung Köln die Mobilität in der Ausbildung und übernimmt mit ihrer „10%-Strategie“ landesweit eine Vorreiterfunktion. Jedes Berufskolleg, das 10 Prozent seiner Schülerinnen und Schüler während der beruflichen Erstausbildung oder ihres Bildungsweges in einer Berufsfachschule oder dem Beruflichen Gymnasium eine Auslandserfahrung ermöglicht, wird von der Bezirksregierung Köln ausgezeichnet.

Die Zahl der beruflichen Lernaufenthalte im Ausland ist in den letzten Jahren stetig gestiegen. Auch das BK Jülich arbeitete weiter an der schuleigenen Internationalisierung verschiedener Bildungsgänge, sodass Schulleiterin Heike Schwarzbauer sichtlich stolz war, als sie die begehrte Auszeichnung als „10%-Schule“ bereits zum zweiten Mal im Namen aller an den einzelnen Projekten Beteiligten von Boris Preuss, Abteilungsdirektor 4 – Schule der Bezirksregierung Köln, und Sylvia Wimmershoff, Leiterin der EU-Geschäftsstelle Köln der Bezirksregierung Köln, entgegennehmen durfte. Bestärkt wurde die geleistete Arbeit noch durch die zusätzliche Auszeichnung für die angebotene Zusatzqualifikation „Internationale berufliche Mobilität“, die die schulischen Aktivitäten zur internationalen Zusammenarbeit in der europäischen Berufsbildung noch einmal besonders honoriert und seitens der Schulministerin des Landes NRW, Yvonne Gebauer, verliehen wurde.

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Internationalisierung am Berufskolleg Jülich: Belgien, Niederlande, Spanien und Frankreich
Auch die Schule selbst ist stolz auf die Auszeichnung, so ist die Internationalisierung doch eines der Schulprofile des Berufskollegs Jülich, für das sich die Lehrkräfte in besonderem Maße engagieren. Hierzu tragen verschiedene Austauschprojekte und Schulpartnerschaften mit Schulen im europäischen Ausland bei, die von den Ausbildungsbetrieben zuverlässig unterstützt werden.

Im Überblick: Seit den 90er Jahren besteht die Partnerschaft zwischen dem Berufskolleg Jülich, dem Forschungszentrum Jülich und der beruflichen Schule HAST in Hasselt. Angehende Industriemechanikerinnen und Industriemechaniker erhalten Niederländischunterricht, verbringen insgesamt zwei Wochen an der Partnerschule, legen eine Sprachprüfung für das Fremdsprachenzertifikat der Kultusministerkonferenz ab und erhalten zum Abschluss das Euregiokompetenzzertifikat, das in allen Partnerregionen der Euregio Maas-Rhein anerkannt ist. Seit 2011 können Schülerinnen und Schüler der Höheren Handelsschule diese Zusatzqualifikation ebenfalls erwerben. Für sie geht es zu einem dreiwöchigen Praktikum nach Maastricht. Schülerinnen und Schüler des Wirtschaftsgymnasiums absolvieren regelmäßig ein zweiwöchiges Praktikum in Lüttich. Seit 2014 besteht die Schulpartnerschaft mit dem Colegio Santisima Trinidad in Sevilla. Auszubildende Kraftfahrzeugmechatronikerinnen und Kraftfahrzeugmechatroniker verbringen eine Woche an der spanischen Schule und eine Woche in einem Kfz-Betrieb vor Ort. Die neueste Partnerschaft besteht mit dem Chambre de métiers et de l’artisanat du Morbihan in Vannes, Bretagne, wo ebenfalls Auszubildende Kfz-Mechatroniker ein 14-tägiges Betriebspraktikum absolvieren.

Mehr Informationen unter: www.berufskolleg-juelich.de/internationales


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