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Brücken bauen und Austausch ermöglichen

Der Integrationsrat Jülich hat mit Doina Rück eine neue Vorsitzende. Sie möchte mit ihren beiden Stellvertretern Mohamed Hamze und Dr. Mahmoud Al Daroukh die Sichtbarkeit des Gremiums in der Öffentlichkeit erhöhen und Brücken bauen, zwischen den Neu-Zugewanderten und der Bürgergesellschaft Jülichs.

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Doina Rück ist die neue Vorsitzende des Integrationsrates der Stadt Jülich. Foto: Stadt Jülich/B. Lenzen
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„An Jülich gefällt mir das überwiegend friedliche, gute Zusammenleben der Menschen in dieser von Vielfalt geprägten Stadt. Gemeinsam gilt es dies zu bewahren in Zeiten, wo die Demokratie von extremistischen Kräften zunehmend bedroht wird. Dafür setze ich mich gemeinsam mit den Mandatsträgerinnen und –trägern im Integrationsrat ein,“ sagt Doina Rück, die in der Integrationssitzung im Mai zur neuen Vorsitzenden des Gremiums gewählt wurde. Ihr zur Seite stehen Mohamed Hamze als erster und Dr. Mahmoud Al Daroukh als zweiter stellvertretender Vorsitzender. Alle drei sind bereits seit 2020 gewählte Vertreter der Bürgerschaft mit internationaler Familienbiografie in Jülich. Doina Rück kandidierte vor vier Jahren für den Verein Deutsch-Afrika Kompass e.V., Mohamed Hamze für den libanesischen Verein Al Sadek e.V. und Dr. Mahmoud Al Darouk für das Islamische Zentrum Jülich e.V.

„In der noch verbleibenden Amtszeit möchte ich gemeinsam mit dem Integrationsrat erreichen“, sagt Doina Rück, „dass wir eine gute Auswahl an Kandidatinnen und Kandidaten für die in 2025 bevorstehende Wahl gewinnen können. Dafür müssen wir unsere Sichtbarkeit deutlich erhöhen. Eine gute und breite Kandidatenauswahl ist wichtig für ein engagiertes Gremium und um somit die politische Partizipation Zugewanderter in unserer Stadt zu erhöhen.“ Weiterhin erklärt die Vorsitzende, dass sie mit dem Integrationsrat eine Austauschplattform initiieren möchte für interessierte Bürger rund um das wichtige Thema „Integration“. Doina Rück versteht sich und die Mitglieder des Integrationsrates als Brückenbauer zwischen Neu-Zugewanderten und der Bürgergesellschaft Jülichs.

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Doina Rück wurde in Moldawien geboren und lebt seit zwanzig Jahren in Deutschland. Vor acht Jahren zog sie nach Jülich und engagiert sich seitdem zivilgesellschaftlich in ihrer Wahl-Heimatstadt. Ihr Fokus liegt dabei vor allem auf kultureller und sozialer Integration. Um an dieser mitzuwirken, engagiert sich Doina Rück in verschiedenen Vereinen: Seit fünf Jahren ist sie im Vorstand des AK Asyl e.V., der sich seit mehr als vier Jahrzehnten ehrenamtlich um die Betreuung von Geflüchteten kümmert. Seit mehreren Jahren ist Doina Rück aktiv als Beisitzerin im Vorstand des Vereins Kultur ohne Grenzen e.V. Der Verein unterstützt zugewanderte Künstler im Exil in Deutschland. Auch bei der Ukraine-Hilfsaktion, einem gemeinsamen Hilfsprojekt des Vereins JüKrainer e.V. und der Stadt Jülich, half Doina Rück von Beginn an in 2022 tatkräftig mit. Im Integrationsrat engagiert sie sich seit 2021 in der Arbeitsgruppe „Antidiskriminierung“ und wirbt mit weiteren Mitgliedern an Jülicher Schulen dafür, die Schulbibliotheken mit diversitätssensibler Literatur auszustatten.

Im Herbst 2025 soll die nächste Integrationsratswahl stattfinden. Die bis dahin verbleibende Amtszeit wollen die drei Vorsitzenden gemeinsam nutzen, um die Sichtbarkeit des Gremiums in der Öffentlichkeit zu verbessern.

Interessierte können gerne Kontakt aufnehmen über die Geschäftsführung des Integrationsrates im Fachbereich für Sozialplanung, Demografie, Inklusion und Integration mit E-Mail an [email protected].

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Stadt Jülich
Hightech auf historischem Boden - Jülich ist eine Stadt mit großer Vergangenheit. Mit über 2000 Jahren gehört sie zu den Orten mit der längsten Siedlungstradition in Deutschland. In der historischen Festungsstadt und modernen Forschungsstadt, die sich auch mit den Schlagworten „Stadt im Grünen“, „Einkaufsstadt“, Renaissancestadt“, „Herzogstadt“ und „kinder- und familienfreundliche“ Stadt kennzeichnen lässt, leben heute ca. 33.000 Menschen.

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