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Greta’s Botschafter

"Fridays for Future"-Demonstranten sind durch die Innenstadt gezogen.

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Foto: Luana Esser
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„What do we want?“- „Climate Justice!“ „When do we want it?“- „Now!“, hörte man es laut durch die Innenstadt von Jülich hallen. Die Bewegung „Fridays for Future“ rief zu einer weltweiten Protestaktion auf.

Mit Polizeibegleitung streifen die Demonstranten der Bewegung „Fridays for Future“ am Freitagnachmittag durch Jülich. Nach 30 Minuten kamen sie auf den Schlossplatz zurück, um ihre Meinung mit Reden kund zu tun. Bereits zuvor hatte eine lokale Band namens „The Capiluns“, bestehend aus Jugendlichen, Musik gespielt. Bunte Schilder und Plakate mit Aufschriften wie „There is no planet B“, dazu einstudierte Parolen über den Klimawandel und soziale Ungerechtigkeit waren schon von weitem zu hören und zu sehen. Unterstützt wurden die Jugendlichen von „Scientists for Future“ und „Parents for Future“. Schaulustige beobachten das rege Treiben. Manche schütteln den Kopf, andere hören eine Weile zu.

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„Zeit des Übergangs ist vorbei. Die Zeit zu handeln ist jetzt“ hieß es von den anwesenden Vertretern der „Scientists for Future“. Des Weiteren wurde Kritik an die Politik gerichtet: „Herr Linder wird durch Porsche unterstützt, das Klima nur von uns.“ weiter noch: „Absichtserklärung sind keine Gesetze.“

Unter den Themen war auch der Krieg in der Ukraine. Gerade jetzt sei es wichtig, trotzdem über die Klimakrise zu sprechen. Es dürfe nicht wieder in den Hintergrund gerückt werden. Viele seien enttäuscht von der Absetzung des „9-Euro-Tickets“, denn diese Maßnahme sei ein Schritt in die richtige Richtung gewesen, aufgrund von positiven Tendenzen fürs Klima und im Hinblick auf soziale Gerechtigkeit.

„Wir dürfen nicht aufhören zu kämpfen“ betont Anton Stratmann, dem Vertreter der „Fridays For Future Jülich“. „Wir demonstrieren heute, weil es immer noch Hoffnung gibt. Wir sind nicht nur gegen die Klimakrise, sondern vor allem für eine lebenswerte Zukunft.“, hieß es abschließend von Stratmann.

Unter anderem wurde auch die Wichtigkeit für erneuerbare Energien betont, auf Hinblick mit der Gasknappheit aufgrund des Krieges. Es sei ein Beweis für die Notwendigkeit der Abschaffung der fossilen Energieträger und der Förderung der erneuerbaren Energien. Diese Meinung wurde auch verdeutlicht, als die Demonstranten „Ich sage Kohle, ihr sagt Stopp! Kohle!“- „Stopp!“ „Kohle!“- „Stopp!“, riefen.

Nach einer kurzen Weile löste sich die Gruppe der Demonstranten friedlich auf. Ein paar Interessierte blieben noch für Diskussionen.

Fotos: Luana Esser


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