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Ausbau von Grundschulen kommt

Schulleitungen, Vertreter des Hochbauamts und der Schulverwaltung der Stadt Jülich waren mit den Erkenntnissen der Neuanmeldungen an den Grundschulen im November mit Schulentwicklungsplaner Wolf Krämer-Mandeau zur Ortsbesichtigung unterwegs. Im Schul-Ausschuss stimmten die politischen Vertreter einstimmig den die umfangreichen Maßnahmen zu.

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Baustelle Koslarer Grundschule. Foto: Britta Sylvester
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Dezernentin Doris Vogel hatte nachdrücklich betont, dass man mit “klein, klein”-Planungen die gesetzlichen Vorgaben für 2025 nicht werde erfüllen können. Dann besteht für jedes Kind ein Anspruch auf einen Platz in der offenen Ganztagsgrundschule. Offenbar war die Argumentation überzeugend.

Es wurden Grundsatzentscheidungen getroffen: Während die Koslarer Grundschule dreizügige ausgebaut werden soll, wird die Nordschule am Standort Jülich, Berliner Straße, die in diesem Jahr 61 Anmeldungen weniger als erwartet zu verzeichnen hatte, von vier auf drei Züge zurückgefahren. Das hat natürlich auch bauliche Konsequenzen. An der Berliner Straße ist vor allem ein “Räumchen-wechsel-Dich” notwendig. Ähnlich verhält es sich am Standort Welldorf. Hier schlägt der Planer lediglich vor das Lehrerzimmer in die Bibliothek zu verlegen, damit sich die Verwaltung auf dem gleichen Geschoss befindet. Die acht notwendigen Klassenräume ließen sich diese alle im Hauptgebäude unterbringen, so dass Container verzichtbar würde.

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An der Koslarer Grundschule werden entsprechend künftig statt 16 demnächst 21 Räume benötigt. Verschiedene Ausbauvarianten sind denkbar, unter anderem, wenn die Offene Ganztagsgrundschule ins Souterrain umziehen würde. Die Aufzugsanlage könnte bis in den Keller erweitert werden, um auch die OGS-Räume barrierefrei zugänglich zu machen.

Für die Promenadenschule liegen mehr Anmeldungen als erwartet vor, so dass sie sogar über eine 3-Zügigkeit hinausgehen könnte. Für 58 Schulplätze liegen 83 Anmeldungen vor. Erstmalig muss die Schulleitung daher Absagen erteilen. Hier wird eine Aufstockung über dem heutigen Klassentrakt hinter der Turnhalle vorgeschlagen. Eine Umsetzung ist laut Vorlage einfach möglich. Somit ließen sich wie im Erdgeschoss sechs weitere große Räume schaffen und die bereits im Sommer formulierte beengten Verwaltungsflächen entzerren lassen.

Als vorbildlich beschreibt der Planer die Raumsituation in der Katholischen Grundschule (KGS): „Der Schulträger sollte allen Schulen eine vergleichbare Situation bieten“ heißt es im Ergebnisbericht. Einen Vorschlag macht Wolf Krämer-Mandeau nur für die “Mensa”: die Grundschüler sollte jene im Schulzentrum mit nutzen – auch, weil die Sekundarschule nur noch wenige Mittagessen ausgäbe. Schon heute wären so je 50 Schüler in zwei Schichten gut zu versorgen – selbst wenn die “Mittagessen”-Nachfrage an der Sekundarschule wieder ansteigen würde.

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