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Zu schnell unterwegs

Am Sonntag führte die Polizei Düren an vielen verschiedenen Orten in der Rureifel Verkehrskontrollen durch. Hauptaugenmerk lag dabei auf der Feststellung von Geschwindigkeitsverstößen, aber auch der Zustand von Fahrzeugen wurde kontrolliert.

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Archivbild Blaulicht | Foto: Jörg Hüttenhölscher - stock.adobe.com
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Im Rahmen des sogenannten „Linksrheinischen Qualitätszirkels“, bei dem die Polizeibehörden Aachen, Düren und Euskirchen mit gemeinsamen Kontrolltagen die Verkehrsunfälle unter Beteiligung von Motorradfahrenden reduzieren wollen, hat die Polizei Düren am Sonntag wieder zahlreiche Kontrollen durchgeführt. Auf den beliebten und stark frequentierten Strecken zwischen Nideggen, Schmidt und Heimbach wurden dabei Messanlagen aufgebaut, und auch Polizeikradfahrer waren im Einsatz. Einige Verkehrsteilnehmer, die zu schnell unterwegs waren, wurden nach dem festgestellten Verstoß angehalten und mit ihrem Fehlverhalten konfrontiert, andere werden in absehbarer Zeit Post von der Polizei oder zuständigen Bußgeldstelle erhalten.

Bei einem durchweg hohen Verkehrsaufkommen wurden insgesamt 753 Verstöße festgestellt, von denen etwas mehr als die Hälfte von Motorradfahrer begangen wurden. Die meisten Geschwindigkeitsübertretungen lagen in einem Bereich, der von den Beamten mit einem Verwarngeld von bis zu 35 Euro geahndet wurden. Doch die Polizisten mussten auch 95 Anzeigen fertigen, da die Tempolimits deutlicher überschritten wurden. Negative Spitzenreiter waren am Sonntag ein Kradfahrer, der bei erlaubten 50 km/h mit 102 Stundenkilometern gemessen wurde, dicht gefolgt von einem Wagen mit gemessenen 93 km/h.

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Auch drei Verkehrsunfälle unter Beteiligung von Kradfahrern mussten aufgenommen werden: Auf der Panoramastraße (L218) zwischen Vossenack und Schmidt verlor ein 45 Jahre alter Motorradfahrer aus Heinsberg ausgangs einer scharfen Rechtskurve die Kontrolle über sein Fahrzeug, als dessen Hinterrad wegrutschte. Die Maschine überschlug sich und der 45-Jährige wurde verletzt, weshalb er von einem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht werden musste.

Bei dem Versuch, einen vorausfahrenden Traktor zu überholen, kam es auf der L11 zwischen Bergstein und Brandenberg zu einer Berührung zwischen dem Motorrad eines 43-Jährigen aus Mechernich und dem landwirtschaftlichen Fahrzeug. Just in dem Moment des Überholens bog der Traktor nach links ab, hatte dies eigener Aussage zufolge auch durch rechtzeitiges Blinken signalisiert. Der Kradfahrer stürzte und wurde leicht verletzt. Er wollte sich im Anschluss an die polizeiliche Unfallaufnahme selbstständig in ärztliche Behandlung begeben.

Und auch auf der Rather Straße in Nideggen verunglückte ein junger Zweiradfahrer, als er eigenen Angaben zufolge vom übrigen Verkehrsgeschehen und der Umgebung abgelenkt wurde und gegen ein am Fahrbahnrand geparktes Auto fuhr. Der verletzte 15-jährige Monschauer musste zunächst am Unfallort, später in einem Krankenhaus behandelt werden.

Die Anziehungskraft der Region, gepaart mit bestem Wetter, lockte naturgemäß zahlreiche Tagestouristen in die Rureifel, die sich dabei Straßen und Wege teilen müssen, egal ob sie als Fußgänger, Radfahrer, auf motorisierten Zweirädern oder in Autos und Wohnmobilen unterwegs sind. „Sie alle dürfen nicht vergessen, aufeinander Rücksicht zu nehmen und im Zweifel auch mit dem Fehlverhalten anderer zu rechnen. Um für die Sicherheit im Straßenverkehr zu sorgen und Unfälle zu verhindern, werden die polizeilichen Kontrollen auch zukünftig immer wieder stattfinden“, schreibt die Polizei in der Pressemitteilung.


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